Freitag, 22. August 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Gegrillte Ananas mit Malibu-Honig-Glasur

Nicht nur beim Backen lasse ich meiner Kreativität freien Lauf, sondern auch beim Grillen. Seit letztem Jahr berichte ich regelmäßig unter dem Motto "Völlig Durchgegrillt" über Grillrezepte, passende Köchbücher, Grillzubehör und Co. 

Wenn man an des Deutschen liebstes Hobby denkt, dann kommen einem sofort Bratürstchen, Steak und Kartoffelsalat in den Sinn, doch man kann auch durchaus etwas Süßes auf dem Grill zubereiten.

Das glaubt ihr nicht? Dann habe ich ja genau das richtige Rezept für euch Heute!


Inspiriert von der Karibik Küche von Levi Roots* (Buchvorstellung HIER) habe ich Ananas mit einer Malibu-Honig-Glasur zubereitet. Die fruchtige Ananas bekommt durch das Grillen ein noch intensiveres Aroma. Kominiert habe ich die lauwarme Ananas mit einem Mascarpone-Limetten-Dip. 

Malibu ist übrigens ein Kokos-Rum-Likör. Wer diesen nicht zu Hause hat, kann auch einfach normalen, weißen Rum benutzen.

 Ananas mit Malibu-Honig-Glasur
(für 4 Portionen)

Für die Ananas
1 Ananas
3El Malibu (oder weißer Rum)
3El Honig
3El Orangensaft

Für den Dip 
150g Mascarpone
50ml Sahne 
1El Puderzucker
Abrieb und Saft einer Bio Limette

Die Ananas von der Schale und vom inneren Strunk befreien und in 4 große Stücke teilen. Malibu, Honig und Orangensaft glatt rühren. Die Ananas mit der Glasur bestreichen und von allen Seiten auf dem Grill zubereiten. Dabei die Ananasstücke immer wieder mit der Glasur bestreichen, bis diese aufgebraucht ist.

Für den Dip einfach die Mascarpone mit der Sahne, Puderzucker, Limettensaft und Limettenabrieb glatt rühren und zu der Ananas servieren.


Dieses süße, karibische Grillrezept wird euch umwefen. Versprochen! So seid ihr garantiert der neue Held am Grill. Man kann die Ananas auch wunderbar mit einer Kugel Vanilleis servieren.

Genießt das Wochenende.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


* Amazon Partner Link

Donnerstag, 21. August 2014

{Völlig Durchgegrillt} Karibische Sommerträume

Gestern habe ich euch ja mein neues Lieblingsgrillbuch Karibik Küche von Levi Roots* vorgestellt und heute kommt schon das erste Rezept aus diesem Buch für euch. Ich habe mich sofort in den Salat mit Pfirsichen, Chili, Honig und Pekannüssen verliebt, denn die Kombination aus fruchtigen und herzhaften Lebensmitteln mag ich sehr gerne. 

Eigentlich wird der Salat mit karamellisierten Pekannüssen gemacht, da ich diese aber nicht im Haus hatte, habe ich einfach ein paar Pinienkerne geröstet.


Sieht der nicht einfach köstlich aus? Glaubt mir, dass war er auch. 

Dazu gab es ein oberköstliches American Nackensteak von Gourmetfleisch (diesen Shop habe ich euch HIER schonmal vorgestellt). Mittlerweile sind wir Stammkunden bei Gourmetfleisch und gönnen uns gerne mal eines dieser leckeren Steak. Aufgrund der Größe (das Nackensteak wiegt um die 400g) haben wir uns ein Steak geteilt. Wie man so ein Steak zubereitet, habe ich euch HIER schonmal gezeigt. Mariniert habe ich das Fleisch mit Magic Dust - einer Gewürzmischung von Ankerkraut.

Nun gibt es aber erstmal das Salatrezept:

 Salat mit Pfirsichen, Chili, Honig und Pekannüssen 
(für 6 Personen)

15g Butter
80g Pekannüsse (alternativ Pinienkerne oder Walnüsse)
4Tl brauner Rohrzucker
4 reife Pfirsiche
2El Olivenöl
1El scharfe Chilisauce
4Tl Zucker
3 1/2 El Balsamico-Essig
150g Brunnenkresse oder Rucola

Für das Dressing
1El Weißweinessig
1 rote Chilischote (von Samen befreit, in Ringe geschnitten)
1Tl flüssiger Honig
1/2 Tl körniger Senf
Salz/Pfeffer
70ml natives Olivenöl extra

Die Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen und die Pekannusskerne 30 Sekunden darin rösten. Den braunen Zucker einstreuen und unter Rühren auflösen, bis die Nusskerne mit einem duftenden Karamell überzogen sind. Aufpassen, dass nichts verbrennt! Die Nüsse auf einem Teller auskühlen lassen.

Die Pfirsiche halbieren, entsteinen und jede Hälfte in 3 Spalten schneiden. Die Pfirsichspalten in einer Schüssel mit dem Öl und Chilisauce übergießen und marinieren. Die Pfirsiche auf einem Grill oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten grillen. Anschließend mit Zucker und Balsamico-Essig beträufeln. 

Die Zutaten für das Dressing verrühren.

Den Rucola mit den karamellisierten Nüssen und Pfirsichspalten auf eine große Platte anrichten und mit dem Dressing beträufeln. 


Besser kann man süße Sommerpfirsiche nicht servieren. Lasst euch dieses fruchtige Sommerrezept schmecken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Völlig Durchgegrillt ;-)
* Amazon Partner Link

Mittwoch, 20. August 2014

{Buchvorstellung} Mein neues Lieblingsgrillbuch

So ein Gutschein für einen Buchladen ist bei mir ja immer gut aufgehoben. Romane oder ähnliches kaufe ich dann aber selten, sondern hauptsächlich KOCHBÜCHER. 

Letztens hatte ich mal wieder das Glück einen Buchgutschein geschenkt zu bekommen und der wurde auch sofort eingelöst und das Buch
Karibik Küche von Levi Roots* durfte mit zu mir nach Hause. Schon nach dem ersten durchblättern im Buchladen war ich total begeistert. Heute möchte ich euch das Buch genauer vorstellen.


Karibik Küche: Grill it, Bake it, Shake it
Levi Roots

http://www.amazon.de/gp/product/3831025819/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3831025819&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21&linkId=255GXY5X2WRKFKVI

Dorling Kindersley Verlag
19,95€
Gebundene Ausgabe, 208 Seiten

"Wer das nächste Grillfest richtig rocken möchte, findet bei Levi Roots jede Menge Inspiration. BBQ-Rezepte des Kochs und Musikers wie Calypso-Chicken-Burger, Jamaikanische Fisch-Kokos-Päckchen oder Gegrillte Mango mit Barbados-Creme bringen exotische Aromen und die Sonne der Karibik in jede Küche. Ideen für exotische Salate, Desserts und Drinks ergänzen das Repertoire."

Das Buch gibt es HIER* zu kaufen.

Inhalt

Einführung

Ein paar praktische Tipps

Vorspeisen, Dips und Kleinigkeiten

Fleisch

Huhn

Fisch

Gemüse

Beilagen, Salate und Brot

Desserts

Getränke


Würzsaucen und Marinaden


Levi Roots ist bei uns in Deutschland nicht besonders bekannt. Der Jameikaner ist begeisterter Koch und hat im britischen Fernsehen sogar eine eigene Kochsendung. Außerdem gibt es viele Produkte, wie BBQ Soßen oder Getränke von ihm zu kaufen (allerdings hauptsächlich auf dem englischsprachigen Markt). Wenn der Koch nicht gerade neue Rezepte entwickelt oder Kochbücher schreibt, dann macht er nebenbei übrigens auch noch erfolgreich Musik. 

Ein besonderes Extra an diesem Buch ist, dass es eine CD mit karibischer Musik dazu gibt. So kann man beim Grillen die passende Reggae Raggae Musik hören und das wahre karibische Feeling spüren. Was soll man auch anderes von einem kochenden Musiker erwarten?

Als ich das Buch zur Hand nahm, habe ich eigentlich typisch karibische Rezepte wie Jambalaya oder andere geschmorte Gerichte erwartet, tatsächlich verbirgt sich aber hinter der "Karibik-Küche" ein unglaublich tolles Grill-Buch! Das habe ich nicht erwartet, hat mir aber noch viel besser gefallen. Die Rezepte haben mich sofort gefesselt und ich war Feuer und Flamme für dieses Buch.

Das Buch ist sehr klar und übersichtlich gegliedert. Die Seitengestaltung ist eher etwas "flippiger". Trotzdem sind die Rezepte sehr übersichtlich gestaltet und gut les- und nachvollziehbar.


Auf den ersten Seiten gibt es ein Vorwort zur karibischen Küche und ihren Zutaten und eine Einführung zum Thema Grillen. Anschließend folgen dann die zahlreichen, leckeren Rezepte. Ihr habt Lust auf Jerk-Burger? Glasierten Schweinebauch? Süßkartoffeln mit Chipotle-Chili-Butter? Calypso Chicken Burger? Jamaikanische Fisch-Kokos-Päckchen? Oder doch lieber Gegrillte Mango mit Barbados Creme? 

Das Verhältnis von vegetarischen Gerichten und Fleischgerichten ist dabei sehr ausgewogen.  

Man bekommt eigentlich alle benötigten Zutaten in jedem Supermarkt, nur die speziellen Reggae Reggae Soßen (die direkt von Levi Roots entwickelt und vertrieben werden) bekommt man nur im Internet. Diese Soßen (meistens Ketchup oder BBQ Soßen) kann man aber auch durch gewöhnliche Soßen aus dem Supermarkt ersetzen. Ich empfinde das nicht aus großes Manko. Alle Gerichte können auf einem normalen Grill zubereitet werden.

Testrezepte


Und wie schmeckt diese Reggae Reggae Küche? Köstlich! Ich bin so begeistert von dem Buch, dass ich bereits viele Rezepte ausprobiert habe, wie zum Beispiel den Salat mit Pfirsichen, Chili, Honig und Pekannüssen von Seite136, die gebackenen Süßkartoffeln mit Chipotle-Chili-Butter von Seite 116 und die gegrillte Ananas mit Rum-Honig-Glasur von Seite 152. Die Rezepte von dem Salat und der gegrillten Ananas bekommt ihr noch diese Woche.

Vor zwei Wochen habe ich außerdem eine karibische Grillparty veranstaltet für die ich nur Rezepte aus dem Buch zubereitet habe:

Käse-Ananas-Spieße von Seite 18
Levis beste Jerk Burger von Seite 46
Knusprige Stout Rippchen von Seite 50
Hähnchen-Ananas-Spieße mit süßer Chiliglasur von Seite 62
Salat mit gerösteter Paprika, Avocado und Ranch-Dressing von Seite 134
Karibischer Joghurt-Gurken-Dip von Seite 138
Roties von Seite 146
Fruchtige Scotch-Bonnet-Salsa von Seite 192 

Diese Rezepte werde ich demnächst noch mit euch teilen. Ich kann euch jetzt aber schonmal sagen, dass alles super lecker war!
Fazit 

"Karibik-Küche" von Levi Roots ist wirklich ein großartiges Buch für alle Grillfans. Ich liebe es und kann von den Rezepte nicht genug bekommen. Aus diesem Buch werde ich noch vieles ausprobieren! Ich kann dieses Buch jedem Grillfan nur empfehlen!!!

Ich hoffe ihr freut euch schon auf die kommenden, karibischen Grillrezepte.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


* Amazon Parnerprogramm

Montag, 18. August 2014

{Völlig Durchgegrillt} Diese Woche wird nur gegrillt

Manchmal muss es auch am Grill schnell gehen. Da unser Weber Elektrogrill* (mehr Infos dazu HIER) immer auf dem Balkon bereit steht und innerhalb von 20 Minuten startklar ist, wird auch zum Abendbrot mal schnell was gegrillt.

Letzte Woche gab es bei uns daher ein Fischfilet im Baconmantel mit einem schnellen Antipasti Salat.

Den Fisch kann man super vorbereiten, während der Grill aufheizt. Für den Fisch vom Grill (ich habe frisches Seelachsfilet genommen) einfach ein Fischfilet waschen, trocken tupfen und in gleichgroße Stücke schneiden. Die Fischfilets mit Bacon umwickeln und von allen Seiten grillen. Durch den Bacon braucht man den Fisch nichtmal großartig würzen. Ich habe eine Limette in Scheiben geschnitten um diese mitzugrillen. Wenn die Limette schön gegrillt ist, kann man sie auf die Fischfilets legen, dann gibt sie ihren Geschmack an den Fisch ab.

Für den schnellen Antipasti Salat habe ich einfach verschiedenes Antipasti (Artischocken, gefüllte Kirschpaprika und Oliven) klein geschnitten und mit etwas Rucola und frischen Tomaten gemischt. Darüber etwas Balsamico, Öl und gehobelten Parmesan geben und fertig ist der Salat. Den habe ich ganz entspannt zubereitet, während sich der Grillmeister um den Fisch gekümmert hat.


Um mir die Wartezeit am Grill zu verkürzen, gab es für mich mein neues Lieblingsgetränk: einen Lillet Vive. Lillet ist ein Weinaperitiv und er schmeckt sehr süß. Zusammen mit Tonic Water, Erdbeeren und Limette wird daraus ein erfrischender Sommerdrink der nach dem Hugo zum echten Trendgetränk geworten ist. Angesteckt hat mich die liebe Juliane von Schöner Tag noch. Das Rezept findet ihr HIER bei ihr. 

Euch hat dieses kleine Grillrezept gefallen? Dann könnt ihr euch freuen, denn es wird die ganze Woche lang bei mir Grillrezepte geben. Lasst euch überraschen!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Völlig Durchgegrillt ;-)

Sonntag, 17. August 2014

{Hochzeitsplauderei} Ein paar kleine Details

Ich bin ja nicht nur bei meinen Motivtorten sehr Detailverliebt, sondern ich war es auch bei unserer Hochzeit. So haben wir viele Kleinigkeiten in unseren Hochzeitstag integriert, die uns und unseren Gästen Freude machen sollen.

Irgendwann hat man während seiner Hochzeitsvorbereitungen das Gefühl, das alles teurer ist nur weil "Hochzeit" drauf steht. 40€ für einen gravierten Tortenheber? 25€ für ein besticktes Taschentuch? 800€ für einen Abend Fotobooth? Ich wollte all diese Dinge haben, aber nicht zu diesen Preisen. Aus diesem Grund haben wir viele Dinge einfach selber gemacht oder organisiert.


Unsere Save-the-Date-Karten, die Einladungskarten und verschiedenste Aufkleber wurden alle im gleichen Design von der lieben Anna von Casa di Falcone** entworfen und gedruckt. Außerdem hat sie mir die entsprechenden Schriftarten und den verschwommenen Hintergrund zur Verfügung gestellt, sodass ich auch selber einige Dinge für die Hochzeit entwerfen konnte.


Ich wollte unseren Eltern gerne eine Kleinigkeit schenken und habe im Internet bestickte Taschentücher entdeckt. Die Idee fand ich super, den Preis aber nicht aus diesem Grund habe ich selber Taschentücher bestickt. Einfache Stofftaschentücher aus Baumwolle gibt es im Bastelladen. Zum Sticken braucht man einfach einen Stickrahmen (den ich mir von meiner Schwägerin geliehen hatte), eine Nadel und Stickgarn. Die Worte z.B. "Vater der Braut 21.06.2014" habe ich mit dem Bleistift vorgezeichnet und dann einfach nachgestickt. Das hat mich zwar etwa 4 Stunden pro Taschentuch gekostet, war aber insgesamt deutlich günstiger als die Tücher aus dem Internet. Außerdem ist Selbstgemacht doch sowieso viel schöner, oder?


Die anderen Gäste die bei der Trauung dabei waren, haben ein paar normale Taschentücher für die "Freudentränen" auf ihren Plätzen gefunden und einen Programmzettel. Den Programmzettel habe ich selber entworfen und mit dem heimischen Drucker ausgedruckt und ausgeschnitten.


Auch unsere Ringschale habe ich selber gemacht. Dazu braucht man einfach nur so eine lufthärtende Modelliermasse* in weiß aus dem Bastelladen, die man ausrollt und rund aussticht. Für unsere Namen habe ich meinen Keksstempel von Casa di Falcone** benutzt (den habe ich euch HIER gezeigt) und für das Datum die Keksstempel von Brigitte*. Nur gut, dass ich durch die Motivtorten so viel Bastelkram zuhause habe. Die Stempel müssen nach der Benutzung natürlich wieder gründlich gereinigt werden!


Zum Trocknen legt man den Kreis einfach in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Schüssel. Die Masse braucht etwa 2-3 Tage bis sie vollkommen ausgetrocknet ist und weiß wird. Anschließend kann es nach belieben mit einem Satinband dekoriert werden.



Wir wollten natürlich als Brautpaar auch farblich zusammenpassen, deshalb haben wir uns für royalblaue Accessoires entschieden. Ich hatte auch noch eine royalblaue Satintasche, die aber auf den Bildern nicht zu sehen ist. Passend dazu war auch unsere Tischdeko und die Papeterie in Blautönen gehalten.


Mein Bautstrauß bestand aus wunderschönen Pfingsrosen, genauso wie die gesamte Tischdeko. Bis zum Schluss wussten wir nicht, ob wir Pfingstrosen bekommen, deshalb haben wir mit der Floristin auch einen Plan B entwickelt. Wir hatten aber Glück und die Floristin hat Pfingstrosen bekommen und ich hatte meine Traumblumen im Brautstrauß.


Da wir für die Tische keine diese großen, opulenten Blumengestecke wollten (finde ich persönlich auch ein bisschen altbacken), haben wir viele kleine Vasen bei Ikea gekauft, die uns die Floristin dann mit Wasser und den Pfingstrosen bestückt hat. Dazu haben wir noch Teelichtgläser, Kerzenhalter und Kerzen bei Ikea gekauft, die auch mit auf den Tisch kamen. Diese leichte Sommerdeko sieht nicht nur Toll aus, sondern ist sicher auch günstiger als viele, große Blumengestecke.


Die Gastgeschenke haben wir auch selber gemacht. Für die Damen gab es ein Gläschen mit meiner geliebten Apfel-Karamell-Marmelade mit Fleur de Sel (Rezept HIER) und für die Herren ein Gläschen mit einer Whisky BBQ Soße (Rezept HIER). Die Aufkleber habe ich bei Casa di Falcone** machen lassen. Dort habe ich auch die Gläschen gekauft.


Einen Tag haben der Liebste und ich gebraucht um alle 42 Gläser zu befüllen und zu bekleben. Eine Arbeit, die sich auf jeden fall gelohnt hat! Ob ich das allerdings für 100 Gäste auch gemacht hätte, bezweifle ich ;-)



Mittlerweile ist das Fotobooth auf Hochzeiten ja wirklich ein Trend. Ich fand die Idee auch toll und wollte auch gerne eines. Im Internet findet man verschiedene Anbieter, die einem das Fotobooth ausleihen und in der Locaion aufbauen. Das kann aber mehrere hundert Euro kosten. 

Mir war dieser Spaß nicht so viel Geld wert, deshalb habe ich den Liebsten beauftragt sowas selber zu bauen. Im Prinzip besteht ein Fotobooth nur aus einer Kamera (die hatten wir ja schon) und einem Stativ (das die Kamera auf der richtigen Höhe hält), einem externen Selbstauslöser (den haben wir gekauft) und einem Bildschirm auf dem die Fotos zu sehen sind (hier haben wir unseren Fernsehn genommen, den man durch ein Übertragungskabel mit der Kamera verbunden haben). Damit die Bilder gut und scharf werden braucht man auch gutes Licht. Wir haben dafür solche einfachen Studioleuchten* gekauft, die ihren Job wirklich hervorragend gemacht haben. Den Hintergrund haben wir aus Papiertischdecken (die auf der Rolle) und bunten Seidenpapier selber gebastelt. Das Fotobooth haben wir einen Tag vor der Hochzeit in der Location aufgebaut.

Den Fernsehr, Kamera und Selbstauslöser technisch in Einklang zu bringen und das richtige Kabel zu finden, war nicht ganz so einfach, wie es jetzt klingt. Da musste der Liebste lange recherchieren und ausprobieren. Ich habe keine Ahnung von Technick also fragt mich bitte nicht nach technischen Details. Die Mühe hat sich aber gelohnt und wir haben für das Fotobooth nur 70€ bezahlt. Da die Technik nun uns gehört, können wir es noch öfter benutzen.

Die Fotos aus dem Fotobooth sind eine tolle Erinnerung.



Um für jedes Problem der Gäste gewappnet zu sein, hatten wir auch Flip Flops für geplagte Füße und Notfallboxen parat. In den Notfallboxen befanden sich zum Beispiel Ersatzstrumpfhosen, Pflaster, Taschentücher, Creme, Kaugummi, Zahnseide, Haarspray, Deo und Co. Die Boxen standen jeweils auf den Toiletten. Da die Boxen am nächsten Tag sehr leer waren, gehe ich davon aus, dass es den Gästen gefallen hat.

Vielleicht konnte der ein oder andere ein paar Ideen oder Spartipps in diesem Beitrag erhaschen. Das Geld rinnt einen bei der Hochzeitsplanung nur so durch die Hände, sodass man sich fragen sollte, was man wirklich braucht und was man - wie ich - eben auch selber machen könnte. Wie man sieht ist das gar nicht so schwer.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ein bisschen Hochzeitsplauderei ;-)



* Amazon Partnerlink
** Links zu meinen Sponsoren

Samstag, 16. August 2014

{Hochzeitsplauderei} Ein paar Kekse gehen immer

Um das Hochzeitsbuffet noch ein bisschen aufzupeppen, habe ich vor der Hochzeit noch ein paar leckere Butterkekse mit unseren Namen gebacken. 


Das Grundrezept für die Butterkekse habe ich von der lieben Dani aus ihrem Buch "Klitzekleine Glücklichmacher"*. Ich muss sagen, dass ist wirklich das beste Keksrezept, was ich je ausprobiert habe. Die Kekse werden nicht zu trocken, sind schön mürbe und schmecken auch noch wunderbar vanillig. Ich werde nur noch dieses Rezept benutzen! Ich habe im Rezept allerdings Vanilleextrakt durch Vanillemark ersetzt.

Butterkekse nach Dani
(für etwa 16-20 große Kekse)

230g Butter
165g Puderzucker
1 Ei
Mark einer halben Vanilleschote 
475g Mehl
2Tl Backpulver
1/2 Tl Salz

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine mit Knethaken geben und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig im Kühlschrank etwa eine halbe Stunde ruhen lassen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 6mm dick ausrollen und nach belieben ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (oder ohne Backpapier, wenn man ein tolles Le Creuset Antihaft Blech* besitzt) und 7-8 Minuten im Ofen backen. Die Kekse sollten nicht braun werden! 

Die Kekse vollständig auskühlen lassen und anschließend dekorieren.


Dekoriert habe ich die Kekse mit Schokoladenfondant von Dolce Deko**. Den Fondant habe ich vor einer Weile von Dolce Deko zum testen erhalten. Ich muss sagen, geschmacklich ist so ein Schokoladenfondant für Kekse besser geeignet, als normaler Fondant, denn er schmeckt ganz leicht nach weißer Schokolade. 

Zum Eindecken von Torten würde ich den Fondant aber nicht verwenden, denn durch die enthaltene Schokolade ist der Fondant anfangs so hart, dass es wirklich anstrengend ist ihn mit den Händen zu erwärmen um ihn warm zu kneten. 1kg dieser Masse für eine Torte durchzukneten wäre echte Knochenarbeit. Ist der Fondant allerdings einmal weich, dann lässt er sich sehr gut verarbeiten.


Die Kekse und die Fondantdecke habe ich mit diesem Ausstecher** von Casa di Falcone ausgestochen. Den tollen Keksstempel mit unseren Namen in der Schriftart unserer Einladungskarten habe ich von der lieben Anna von Casa di Falcone schon ein paar Monate vor der Hochzeit geschenkt bekommen. Vielen Dank nochmal an Anna! Mit diesem Stempel habe ich die Kekse dekoriert.

Man kann sich bei Casa di Falcone auch solche personalisierte Keksstempel anfertigen lassen.

So sahen die fertigen Kekse dann auf der Hochzeit aus:



Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Samstag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal heiraten ;-)



* Amazon Partnerprogramm
** Werbung