Montag, 15. September 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Jankes Soulfood

Heute gibt es eine kleine Premiere auf "Ich bin dann mal kurz in der Küche", denn heute veröffentliche ich zum ersten Mal einen Gastbeitrag. Unter dem Motto "Was Leckeres" werde ich ab jetzt jeden Montag einen Gastbeitrag von einem Gastblogger hier auf meinem Blog veröffentlichen. 

Doch was steckt hinter dem Thema? Manchmal geht es Foodbloggern, wie Komikern. Sobald jemand erfährt, dass man einem Foodblog betreibt, hört man oft "Hast du mal ein leckeres Rezept?". Komiker werden bestimmt auch oft gebeten mal einen lustigen Witz zu erzählen. Die Welt der Rezepte und der Lebensmittel ist so unfassbar groß, das mich die Bitte nach "Was Leckerem" doch oft überfordert, deshalb bin ich sehr gespannt, was meine Foodblogkollegen denn für eine Antwort auf diese Frage haben.

Was Leckeres von Jankes Soulfood:
Sauerkrautrolle


Hallo liebe Leser von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“,

dass ich heute bei Maria zu Gast sein darf, freut mich riesig, denn meinen Blog gibt es noch gar nicht lange.
Ende April diesen Jahres hat mir das Leben eine krankheitsbedingte Auszeit aufs Auge gedrückt und ich war ziemlich schnell frustriert. Es musste eine Aufgabe her, die mich ablenkte, jedoch körperlich nicht zu anstrengend war.
Ich bin eine leidenschaftliche Hobbieköchen und –bäckerin, fotografiere und schreibe gerne: so entstand eines Nachts Jankes*Soulfood.

Bei mir gibt es kleine, große, süße und herzhafte Leckereien, Getränke, Eingemachtes, Leckerlis für Hunde und einfach alles, was mir Spaß macht zu entdecken.
Dabei achte ich auf frische, saisonale Produkte, von denen wir viele im eigenen Garten anbauen und verarbeiten.
Wenn ihr mehr über meine Motivation erfahren wollt, lade ich euch herzlich ein, durch mein Archiv zu stöbern und mich unter der Rubrik „Hallo“ näher kennenzulernen.

Und wie es sich für Gäste gehört, habe ich natürlich auch ein Gastgeschenk für euch und Maria im Gepäck. Viel Spaß damit und Guten Appetit.

Sauerkrautrolle
(Zutaten für 8 Portionen)

Für den Hefeteig
          200g Weizenmehl
          175g Roggenmehl
       1 Würfel frische Hefe
          1 TL Zucker
 250ml Wasser (lauwarm)
          2 TL Salz
      2 TL Schwarzkümmel
          3 EL Olivenöl

Für die Füllung
       500g mildes Sauerkraut
          1 mittelgroße Zwiebel
         1 Lorbeerblatt
          3 Nelken
         3 Wacholderbeeren
          1 Prise Piment
        6 Bockwürstchen

Für den Hefeteig werden die beiden Mehlsorten und das Salz in einer Schüssel miteinander vermischt. Die Hefe wird zusammen mit dem Zucker im Wasser aufgelöst und dann gemeinsam mit dem Öl ebenfalls in die Schüssel gegeben.
Mit den Knethaken zuerst auf niedriger, dann auf hoher Stufe zu einem glatten Teig verrühren und zuletzt noch den Schwarzkümmel untermischen.
Teig an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dabei sollte er sich deutlich vergrößern.

Inzwischen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In etwas Öl glasig andünsten und dann das Sauerkraut zufügen. Alle Gewürze zugeben und ca. 15-20 Minuten dünsten lassen. Bei Bedarf ab und zu einen Löffel Wasser ergänzen, damit es nicht anbrennt. Anschließend abkühlen lassen und die Gewürzkörner sowie das Lorbeerblatt entfernen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmal kurz durchkneten und dann auf ca. 25x30cm ausrollen. In die Mitte des Teiges kommt dann der Länge nach die Hälfte des Sauerkrauts. Darauf kommen nebeneinander je 3 und übereinander je 2 Bockwürstchen und obenauf die zweite Hälfte Sauerkraut.
Dann wird eine Seite des Teiges darüber geschlagen, mit etwas Wasser bestrichen und mit der anderen Seite bedeckt. Vorsichtig andrücken und auch die Enden verschließen.

Die Rolle wird mit der Naht nach unten auf ein Blech mit Backpapier gelegt, mehrfach mit einer Gabel eingestochen und weitere 20 Minuten zum Gehen an einen warmen Ort gestellt. Abschließend mit Wasser bestreichen und im vorgeheizten Ofen auf 200°C (Ober-/ Unterhitze) für 45 Minuten backen.

Liebe Maria, es war mir eine Ehre, dein erster Gast zu sein, vielen Dank dafür und bis ganz bald Janke
 ____

Liebe Janke, vielen Dank für deinen Gastbeitrag und dieses leckere Rezept. Ich sollte auch eine Geschmacksprobe verlangen ;-)

Ihr schreibt auch einen Blog und wollt einen Gastbeitrag für mich schreiben? Dann schickt mir einfach eine Mail an kuechengefluester@gmx.de und wir machen gemeinsam einen Termin aus.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die neue Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)

 

Sonntag, 14. September 2014

{Hochzeitsplauderei} Die Dankeskarten

In den letzten Wochen habe ich euch ja HIER, HIER, HIER und HIER schon ein paar Details von unserer Hochzeit im Juni gezeigt. Heute möchte ich euch noch unsere Dankeskarten zeigen. 

Nach der Hochzeit ist man erstmal froh, dass man alle To-Do-Listen erfolgreich abgearbeitet hat und nichts mehr zu tun hat. Dementsprechend dauert es ein bisschen, bis man sich aufraffen kann um alle Fotos zu sichten, ein paar in Druck zu geben, Geschenke zu sortieren, die Kleidung in die Reinigung zu bringen und vorallem sich um die Dankeskarten zu kümmern.

Wir haben uns schon vor der Hochzeit Gedanken über unsere Dankeskarten gemacht und daher zum Fotoshooting am Hochzeitstag ein Dankesschild dabei gehabt. Das Foto mit dem Dankesschild ziert nun unsere Dankeskarten.


Die Karten wurden wieder von Casa di Falcone* gestaltet und sind im gleichen Stil wie auch schon die "Save the Date"- Karten und die Einladungskarten gehalten. Jedem Gast unserer Hochzeit haben wir außerdem ein Foto aus dem Fotobooth in den Umschlag gelegt. Die Fotos aus unserem Fotoautomaten habe ich bei Pixum als Retrofoto drucken lassen, so sehen sie aus wie ein Polaroid.

Demnächst werde ich doch dann mal noch unsere Gästebücher zeigen.

Ich wünsche euch noch einen entspannten Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz am heiraten ;-)
 
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Freitag, 12. September 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Puchheimer Törtchen

Was entsteht wenn man Nugat, Haselnüsse, Karamell und Schokoladenganache in ein Törtchen füllt? Soll ich es euch wirklich verraten? Es entsteht ein wahrer Törtchentraum!

Die äußerst köstliche Kombination habe ich im kleinen Küchenratgeber "Mini-Törtchen" von Martin Schönleben* entdeckt und musste sie sofort ausprobieren. Puchheim ist übrigens die Heimatstadt des Autors. Wer seiner Stadt so ein sündiges Törtchen widmet, der muss diese wirklich lieben! Ich sollte auch mal ein Halle Törtchen entwickeln ;-)


Ursprünglich kommen in die Törtchen noch ein paar Rumrosinen und etwas Rosmarin, darauf habe ich aber verzichtet und mich auf die Traumkombination aus Nugat, Karamell und Schokolade konzentriert. 

Für die Herstellung der Törtchen braucht man solche Silikonmuffinförmchen*, die man zunächst mit Mürbeteig füllt und vorbackt. Die Füllung selber wird nicht gebacken. Für das Rezept braucht man außerdem eine leckere Karamellsoße. Man kann hier durchaus ein Fertigprodukt verwenden. Viel leckerer wird das Törtchen aber, wenn man selbstgemachte Karamellsoße verwendet. Mein Karamellsoßenrezept findet ihr HIER.


Puchheimer Törtchen
(für 12 Stück)

Für den Mürbeteig
150g Butter
75g Zucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
225g Mehl
1g Backpulver 

Für die Füllung
350g Nussnugat 
36 ganze Haselnüsse
12Tl Karamellsoße

Für die Ganache
200g Zartbitterkuvertüre
100g Sahne
30g Butter

Aus Butter, Zucker, Vanillemark, Salz, Ei, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig herstellen. Dazu entweder alle Zutaten gut miteinander verkneten oder so wie ich alle Zutaten in eine Küchenmaschine mit Knethaken geben und diese einen Teig herstellen lassen. Den Mürbeteig vor der Weiterverarbeitung 2h im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig etwa 3mm dick ausrollen und mit einem Ausstecher 12 Kreise ausstechen. Die Teigkreise in die Silikonförmchen legen und den überstehenden Teig abschneiden. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und dann ein zweites! Silikonförmchen daraufgeben. Im Ofen 7-10 Minuten Backen. Die Törtchen auskühlen lassen und dann aus den Silikonförmchen lösen.

In jede der 12 Mürbeteigtörtchen 3 ganze Haselnüsse legen. Nun das Nussnugat im Wasserbad schmelzen und jedes Törtchen mit etwas Nugat füllen. Anschließend in jedes Törtchen 1Tl Karamellsoße geben.

Für die Ganache die Kuvertüre fein hacken. Sahne und Butter aufkochen und die Kuvertüre unterrühren und schmelzen lassen. Die Ganache auf die Törtchen geben und abkühlen lassen. Nun kann man die Törtchen ggf. noch mit gehackten Nüssen z.B. Pistazien dekorieren. 


Sieht das nicht einfach verführerisch aus? Ist es auch! Am besten schmecken die Törtchen meiner Meinung nach gut gekühlt direkt aus dem Kühlschrank.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)



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Sonntag, 7. September 2014

{Völlig Durchgegrillt} Eine karibische Grillparty

Ich habe euch ja letztens mein neues Lieblingsgrillbuch Karibik Küche von Levi Roots* vorgestellt (die Buchvorstellung findet ihr HIER). Ich bin so wahnsinnig begeistert von diesem Buch, dass ich eine karibische Grillparty bei mir zu Hause veranstaltet habe zu der ich nur Rezepte aus diesem Buch ausprobiert habe. 


Neben dem leckeren Essen gab es entspannte Reggae Musik und meine Gäste erschienen in bunten Hawaii Hemden mit Sonnenbrillen, Blumenketten  und Baströckchen.

Insgesamt 8 Rezepte von Levi Roots habe ich für das karibische Buffet ausprobiert, die ich euch heute vorstellen möchte.


Als kleine Knabberei habe ich die Roties von Seite 146 zubereitet. Das sind im Prinzip knusprige Fladenbrote. Dazu habe ich köstliches Limonenöl und den Karibischen Joghurt-Gurken-Dip von Seite 138 gereicht. 

Roties
(für 4 Brote)

225g Mehl
2Tl Backpulver
1Tl Salz
40g kalte Butter
1Tl Zucker
150ml lauwarmes Wasser
2El Erdnussöl

Alle Zutaten bis auf das Erdnussöl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und anschließend in 4 Portionen teilen. Die Teigportionen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu Fladen (Durchmesser etwa 23cm) formen. Die Fladen mit etwas Erdnussöl bestreichen und zweimal zusammenfalten, sodass Dreiecke entstehen. Jetzt jedes Dreieck erneut zu einem kreisrunden Fladen ausrollen. 

In einer Pfanne etwa 1/4El Öl erhitzen und die Fladen nacheinander 3-4 Minuten backen, dabei immer wieder umdrehen.

Die Teigfladen habe ich in meinem Panini Grill (Infos dazu HIER) gebacken, deswegen haben sie so eine rifflige Struktur.


Neben den Roties mit Dip gab es auch noch frische Ananas und die Käse-Ananas-Spieße von Seite 18 aus dem Buch zum naschen.


Für die Spieße einfach nur eingelegten Schafskäsewürfel, Ananaswürfel und Parmaschinken aufspießen.


Als Beilage zum Fleisch habe es zwei frische Salate. Einmal gab es den Salat mit gegrillten Pfirsichen, den ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Als zweites gab es noch den Salat mit gerösteter Paprika, Avocado und Ranch-Dressing von Seite 134.

Salat mit gerösteter Paprika, Avocado und Ranch-Dressing
(für 8 Personen)

2 rote Paprikaschoten,halbiert, von Samen befreit
3El Olivenöl
Salz/Pfeffer
1 Avocado
Saft von einer Limette
2 Köpfe Romanasalat

Für das Dressing:
100ml Buttermilch
1El Apfelessig
6El Mayonnaise
2Tl Dijonsenf
1El frisch gehackte Petersilie
1El frisch gehackter Dill
1,5 Tl Zucker
2 Knoblauchzehen, zerstoßen

Den Backofen auf 190°C vorzeihen. Die Paprikaschoten in einer kleinen ofenfesten Form verteilen. Mit Öl beträufeln, salzen und pfeffern und 30-40 Minuten im Ofen rösten, bis die Schoten ganz weich und an den Rändern leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen und der Länge nach in möglichst gleichmäßige Streifen schneiden. Wer möchte, kann zuvor die Haut abziehen.

Die Avocado halbieren, entsteinen und längst in Scheiben schneiden. Die Schale entfernen und die Scheiben sofort in einer Schüssel mit dem Limettensaft beträufeln. Salzen und pfeffern. Romanasalat von den Strünken befreien und in Stücke schneiden oder zerflücken.

Für das Dressing sämtliche Zutaten verrühren und kurz vor dem Servieren Salat, Avocado und Paprika damit anmachen.


Zu einer echten karibischen Grillparty gehört natürlich auch etwas Fleisch. Ich habe die Hähnchen-Ananas-Spieße mit süßer Chiliglasur von Seite 62 und die Knusprigen Stout Rippchen von Seite 50 zubereitet.

Hähnchen-Ananas-Spieße
 (für 8 Spieße)

1 Ananas, in Stücke geschnitten
2 Hähnchenbrüste, in Stücke geschnitten

Für die Glasur
2El Ketchup
2Tl Sojasoße
90ml Ananassaft
1Tl brauner Rohrzucker
2El Apfelessig
2El süße Chilisoße
2Tl Fischsoße

Die Zutaten für die Glasurin einem kleinen Topf mischen und bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen, bis die Mischung sämig eingedickt ist. 

Die Spieße abwechselnd mit Ananas und Hähnchenfleisch bestücken und mit der abgekühten Glasur übergießen. Im Kühlschrank abgedeckt mehrere Stunden marinieren lassen.

Die Spieße bei mittlerer Hitze grillen und dabei immer wieder mit Marinade bestreichen.

Stout Rippchen
(für 6-8 Personen)

2 kleine Seiten Schweineruppchen
2 Lorbeerblätter
1El Sojasoße

Für die Marinade
400ml Stout(dunkles, herbes Bier, z.B. Guinnes)
4El brauner Rohrzucker
2El BBQ Soße
2El Apfelessig
2 Knoblauchzehen
1El Sojasoße
2 Lorbeerblätter

Die Rippchen in einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken. Lorbeerblätter und Sojasoße zugeben und alles zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 45-60 Minuten garen.

Inzwischen alle Zutaten für die Marinade in einen Topf geben, verrühren und bei kleiner Flamme erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 5 Minuten sämig einkochen. Die Marinade abkühlen lassen.

Die Rippchen abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Mit der Marinade übergießen und die Rippchen so abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Rippchen 20 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Die Rippchen von jeder Seite 5 Minuten grillen und dabei mit der restlichen Marinade bestreichen.


Außerdem gab es noch Levis beste Jerk Burger von Seite 46 mit seiner Fruchtigen Scotch-Bonnet-Salsa von Seite 192.

Levis beste Jerk Burger
(für 6 Hamburger)

750g Rinderhack
4El Tomatenketchup
75g weiche Butter
1,5 Tl Salz

Für die Scotch-Bonnet-Salsa
170g Ananas, in kleine Würfel geschnitten
220g Mangofleisch, in kleine Würfel geschnitten
1 rote Zwiebeln, fein gewürfelt
1/2 scharfe Chilischote, fein gehackt
1/2 Tl Salz
1 Spritzer Limettensaft
2El fein gehackter Koriander

Außerdem
Romanasalat
Mayonnaise
6 Hamburgerbrötchen

Für die Burger Rinderhack, Ketchup, Butter und Salz verkneten und zu 6 Hacksteaks formen. 1-2 Stunden kalt stellen.

Für die Salsa alle Zutaten sorgfältig miteinander vermengen. Die Salsa nicht länger als 30 Minuten vor dem Servieren zubereiten, damit sie schön frisch ist.

Die Hacksteaks etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Von beiden Seiten 3-5 Minuten Grillen.

Die Burgerbrötchen aufschneiden und mit Mayonnaise, Salat und Salsa belegen. Die fertigen Hacksteaks auf die Brötchen verteilen und servieren. 

Ich habe wie ihr seht einfach Mini-Burger gemacht. Dazu habe ich die Rezeptmenge angepasst und die kleinen Hacksteaks auf TK Minibrötchen angerichtet.
___

Ihr seht schon ich liebe dieses Buch einfach. Ich habe jetzt schon so viele Rezepte ausprobiert (das ist glaube ich mein Rekord bei einem Kochbuch) und bin immernoch begeistert. Wer gerne grillt und die Kombination aus Frucht und Herzhaftem mag, sollte hier* mal reinschauen.

Da es viele immer interessiert: Das Grillbuffet war insgesamt für 10 Personen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesen karibischen Rezepten.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Völlig Durchgegrillt ;-)
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Freitag, 5. September 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Saftiger Schokoladenkuchen

Mein Hobby das Backen und meine Kuchen begleiten mich täglich und manchmal begleitet mich ein Kuchen auch bei einer langen Reise. Dieser saftige Schokoladenkuchen, den ich euch heute mitgebracht habe, ist mit mir fast einmal durch ganz Deutschland gereist.

Ich habe - wie viele bereits wissen - im Juni geheiratet und obwohl ich eigentlich aus Halle an der Saale komme, habe ich mein Brautkleid bei meiner Trauzeugin in Walldorf (bei Heidelberg) gekauft. Kurz vor der Hochzeit musste ich also nochmal nach Heidelberg reisen, um den letzten Termin bei der Schneiderin wahr zu nehmen.


Mit dem Bus war ich also fast 6 Stunden von Leipzig nach Heidelberg unterwegs und auf dem Platz neben mir lag dieser Schokoladenkuchen, den ich für meine Trauzeugin als kleines Dankeschön gebacken hatte.

Da meine Freundin auf Gluten verzichten muss und ich ja weitesgehend auf Zucker verzichte, ist der Schokoladenkuchen ohne Mehl und wenn man Xylit/Xucker verwendet auch ohne Zucker. 

Den Kuchen habe ich in einer dieser Pie-Aluformen* gebacken. Diese eigenen dich wunderbar, wenn man den Kuchen verschenken möchte. Man kann den Kuchen natürlich auch in einer Springform backen.

Saftiger Schokoladenkuchen mit Baileys
(für eine 20cm Form)

200g dunkle Schokolade
80g Butter
100g Zucker bzw. eine Zuckeralternative
2El Baileys
4 Eier
Prise Salz

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Butter und Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und gut verrühren. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker bzw. der Zuckeralternative schaumig schlagen. Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Masse unter das aufgeschlagene Eigelb mischen. Anschließend zuerst den Baileys unterheben und zum Schluss vorsichtig das steife Eiweiß.

Den Schokoladenteig in eine gefettete Form (Durchmesser etwa 20cm) füllen und im Ofen 25 Minuten backen.


Kleine Anmerkung: Wer auf den Baileys verzichten möchte, ersetzt diesen einfach durch 2El Sahne.

Lasst euch diesen saftigen Schokoladenkuchen schmecken! Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende.
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
 
Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
 

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Mittwoch, 3. September 2014

Mein Einkochmarathon

Schon seit mehreren Jahren koche ich immer im Sommer verschiedene Marmeladen und auch Tomatensoßen ein um für den Winter einen leckeren Vorrat an Sommerfrüchten und -gemüse im Glas zu haben und auch mal ein schnelles Abendessen zu sichern. Nun hat mich die liebe Steph vom Kleinen Kuriositätenladen mit ihrem Einkochmarathon angesteckt und mich dazu verführt nicht nur meine Soßen und Marmeladen einzukochen, sondern noch allerlei andere, köstliche Dinge. 

Letzte Woche habe ich meinen Marathon gestartet und das Ergebnis aus 7kg Tomaten, 5kg Paprika, 2kg Zwiebeln, 2kg Pflaumen, 5kg Äpfeln, 2kg Birnen u.v.m. sah dann so aus:


Das was ihr hier seht, ist natürlich nicht an einem Tag entstanden! Das ist das Werk mehrerer Tage Arbeit, die sich meiner Meinung nach voll und ganz gelohnt hat.


Aus dem Sommergemüse Paprika, Auberginen und Zucchini sind jeweils 8 Gläser Ratatouille und 8 Gläser Letscho nach den Rezepten von Steph entstanden. Das Rezept für das Ratatouille findet ihr HIER und das Rezept für das Letscho HIER. In ihren Beiträgen erklärt Steph auch, wie man die Leckereien einkocht und was man damit machen kann.


Wie auch in den letzten Jahren habe ich wieder verschiedene Tomatensoßen eingekocht. Dieses Mal sind 5 Gläser Hackfleisch-Tomatensoße, 6 Gläser Hackbällchen in Tomatensoße und 10 Gläser klassische Tomatensoße entstanden. Wie ich diese zubereite und einkoche habe ich euch HIER schonmal gezeigt.


Das Rezept für meine 3 großen Gläser Paprikagulasch habe ich im Buch "Alles hausgemacht"* gefunden, in dem es ganz tolle Einkochrezepte gibt. Ich habe euch das Rezept einmal abgeschrieben:

Paprikagulasch
(für 4 Gläser á 500ml)

2 Zwiebeln 
2 Knoblauchzehen
je 2 rote und grüne Paprikaschoten
2 Möhren
2 Stangen Staudensellerie
4El Olivenöl
1kg mageres Rindergulasch, in 2cm große Würfel
2Tl Kümmelkörner
3El edelsüßes Paprikapulver
1Tl rosenscharfes Paprikapulver
1 Lorbeerblatt
Salz/Pfeffer
150ml trockner Rotwein
1 Dose Pizzatomaten
3El Tomatenmark

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, Stiele und Kerne entfernen und in 2cm große Würfel schneiden. Möhren schälen und in 1cm große Würfel schneiden. Selleriestangen waschen, putzen und ebenfalls in 1cm große Würfel schneiden.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch scharf anbraten, dann Zwiebeln dazu geben und glasig garen. Anschließend Knoblauch, Paprika, Möhren und Sellerie hinzufügen und unter Rühren kurz mitschmoren. Zum Schluss die Gewürze hinzufügen und mit Rotwein, Pizzatomaten, 500ml Wasser und dem Tomatenmark ablöschen. Alles augkochen und auf mittlerer Hitze etwa 1,5h schmoren lassen. Gelegentlich umrühren.

Gulasch abschmecken und heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und gut verschließen. Die Gläser entweder im Backofen 1h bei 180°C einkochen oder in einem Einkochtopf etwa 30 Minuten.


Auch die Sommerbeeren mussten natürlich eingekocht werden. Aus leckeren roten Johannisbeeren habe ich 2 große Flaschen Johannisbeersirup gekocht. Das Rezept habe ich HIER bei Uwe von HighFoodality gefunden. Der Sirup wird bei mir nicht nur Sekt oder andere Getränke verfeinern, sondern auch Joghurt süßen und Desserts begleiten.

Aus meinen liebsten Heidelbeeren habe ich 2 Flaschen Heidelbeerkompott gemacht. Einfach frische Heidelbeeren mit etwas Zucker (in meinem Fall Xucker) und ein wenig Wasser aufkochen, bis eine Soße entstanden ist. Das Kompott heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen und einkochen. Das Heidelbeerkompott kommt in den z.B. Joghurt oder wird zum Sonntagsfrühstück zu Pancakes serviert.


Jedes Jahr koche ich meine heißgeliebte Pflaumenmarmelade mit Zimt ein. Das Rezept findet ihr HIER. Die Marmelade habe ich dieses Jahr auch schon mit Gelierxucker eingekocht. Zusätzlich habe ich dieses Jahr noch 5 Flaschen Pflaumen-Zimt-Soße eingekocht und diese ist einfach der Hit. Die Soße wird meine winterlichen Desserts verfeinern und meinen morgendlichen Joghurt noch leckerer machen. 

Im Prinzip kocht man die Pflaumensoße genauso wie die Pflaumenmarmelade, nur das man das passierte Pflaumenmus weiter einkocht und nicht mit Gelierzucker mischt, sondern nur mit etwas normalem Zucker (oder Xucker).

Dieses Jahr auch neu in meinem Vorratsregal sind auch 4 Flaschen Apfelsirup. Ich habe ganz viel Apfelmarmelade und Apfelkompott eingekocht und was bleibt da übrig? Natürlich viele Apfelschalen und -kerngehäuse. Im Buch "Von der Schale bis zum Kern"* (ein tolles Buch!!!) habe ich eine tolle Idee gefunden, was man aus den Resten machen kann: einfach die Schalen und Kerngehäuse mit Wasser etwa 30 Minuten auskochen. Anschließend die Apfelreste abseihen und den entstandenen Apfelsaft nochmals mit Zucker aufkochen. Fertig ist der Apfelsirup. Hat der nicht eine tolle Farbe? (Bild oben rechts)


Letzte Woche habe ich mir (bei einem Treffen mit der lieben Marie von She Likes) endlich mal Valrhona Kakaopulver und Valrhona Kuvertüre gekauft. Daraus möchte ich unbedingt einen mega schokoladigen Kuchen zaubern. Das habe ich aber noch nicht geschafft, aber den Schokoladensirup von Steph habe ich schon eingekocht und der Geschmack ist einfach umwerfend!!!


Ich habe nicht nur einen großen Beutel Äpfel auf dem Markt gekauft, sondern auch noch viele Äpfel von meinen Schwiegereltern bekommen. Die mussten alle verarbeitet werden!

Weil die Kombination aus Äpfeln, Birnen und Zimt einfach toll ist, habe ich 3 Gläser Apfel-Birnen-Kompott eingekocht. Das unglaublich leckere Rezept habe ich euch HIER schonmal gezeigt.

Im Buch "Alles hausgemacht"* habe ich nicht nur das Rezept für den Paprikagulasch gefunden, sondern auch ein Rezept für Äpfel mit Vanille. Insgesamt habe ich hier 6 Gläser eingekocht. Die Äpfel eignen sich für Desserts oder Kuchen.

Äpfel mit Vanille
(für 5 Gläser á 500ml Inhalt)

2kg kleine, aromatische Äpfel
2 Zitronen
2 Vanilleschoten
500g Zucker

Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden (geht am schnellsten mit so einem Apfelteiler*). Die Zitronen auspressen. Die Hälfte davon über die Äpfel träufeln und untermengen. Die Vanilleschoten aufschlitzen. 

In einem großen Topf 1l Wasser mit dem Zucker, dem restlichen Zitronensaft und den Vanilleschoten aufkochen. Die Äpfel zugeben und im kochenden Sirup 3 Minuten garen.

Die Apfelstücke aus dem Sirup heben, abtropfen und vorsichtig in sterilisierte Gläser füllen. Die Vanilleschoten ebenfalls in die Gläser verteilen. Anschließend die Gläser mit dem heißen Sirup auffüllen. Die Gläser gut verschließen und entweder im Backofen oder im Topf einkochen.


Apfelmarmelade gehört mittlerweile auch zu meinem Standardrepertoire. Das Rezept für meine Apfel-Karamell-Marmelade findet ihr HIER und das Rezept für die Apfelstrudelmarmelade findet ihr HIER.


Kompott, Marmelade, Sirup, Äpfel mit Vanille...doch die Äpfel waren immer noch nicht alle! Also habe ich aus den restlichen Äpfeln noch ein Apfel-Vanille-Kompott eingekocht. Einfach Apfelstücke mit etwas Wasser, Vanilleschote, einer Zimtstange und Zucker/Xucker einkochen.


Den confierten Knoblauch und das dazugehörige Knoblauchöl habe ich ebenfalls schon öfter gemacht und eingekocht. Das Rezept findet ihr HIER bei Steph.

Ein leckeres Rezept für Ajvar habe ich schon letztes Jahr bei Maja von Moeys Kitchen gefunden. Das Ajvar ist einfach lecker, deshalb habe ich dieses Jahr gleich 4 Gläser Ajvar eingekocht. Das Rezept findet ihr HIER.

Mein Kellerregal ist nun voll und der Winter kann kommen! Es macht wirklich stolz, wenn man nach tagelanger Arbeit sein Vorratsregal einräumen kann. Noch schöner ist es dann, wenn man die Gläser öffnet und mal schnell ein Gericht zaubern kann. 

Seid ihr denn auch schon im Einkochfieber? Was kocht ihr denn immer so ein?

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


 
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