Donnerstag, 17. April 2014

{Low Carb} Waffeln und Kakao

Bei Low Carb muss man nicht auf den warmen Kakao am Nachmittag verzichten. Ich muss es zugeben. Früher bestand bei mir Kakao aus dem fertigen, süßen Trinkkakaopulver (ihr wisst was ich meine, oder?) und Milch und den gab es jeden Tag zum Frühstück. Heute ist Kakao eigentlich eine Seltenheit bei mir (vor allem weil wir auch keine Mikrowelle mehr haben), wenn es aber mal Kakao sein muss, dann mache ich den nun aus Milch und dem guten, echten, bitteren Kakaopulver. Zum Süßen gebe ich einfach etwas Xucker in den Topf und ein Klecks Sahne darf natürlich auch nicht fehlen. 


Und was gibts dazu? Ein paar leckere Kokoswaffeln. Ich habe lange nach einem passendem Low Carb Waffelrezept gesucht und auch ein Leckeres gefunden. Diese Waffeln bestehen neben Eiern, Milch und Co. auch aus Kokosmehl. Infos zu diesem Mehl findet ihr HIER. Ich mag diesen leichten Kokosgeschmack seeeehr gerne. 

Ihr wollt das Rezept?  Naaaa gut, dann will ich mal nicht so sein ;-)

Low Carb Waffeln
(für 2 große Waffeln)

3 Eier
1-2El Xucker (oder eine andere Zuckeralternative)
Prise Salz
2El geschmolzene Butter
1/4 Tl Backpulver
50g Kokosmehl

Eier, Xucker und Salz schaumig schlagen. Backpulver und Kokosmehl mischen und abwechselnd mit der geschmolzenen Butter unterheben. 

Den Waffelteig wie gewohnt in einem gefetteten Waffeleisen ausbacken. Dazu passt Sahne, Eis oder frische Früchte.
 

Ich habe die Waffeln übrigens in Silikon-Waffelformen im Ofen gebacken. Ursprünglich ist das Rezept aber für ein Waffeleisen gedacht.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Sonntag, 13. April 2014

Jetzt kann auch deine Torte wieder gewinnen

Könnt ihr euch noch an meine leckere Philadelphia-Torte mit Mandarinen und Pfirsichen erinnern? Bestimmt, denn diese Torte kam sehr gut bei euch an und viele haben mir geschrieben, dass sie auch gerne solche Frischkäse-Torten zubereiten. Für alle Fans dieser Tortenkreationen habe ich gute Neuigkeiten, denn ihr könnt wieder mit euren Torten gewinnen!


Bereits im letzten Jahr hat Philadelphia die Tortenstars gesucht und man konnte sein Tortenrezept einreichen und tolle Preise gewinnen. Dieses Jahr geht die Aktion unter dem Motto "Frische Ostern" in eine neue Runde. Man muss nur eine frische Ostertorte kreiieren und ein Foto davon machen, das Rezept und Bild bis zum 15.05.2014 einsenden und schon kann tolle Preise gewinnen. 

Mehr Infos zu dieser Gewinnaktion findet ihr HIER.


Ich habe auch letztes Jahr selber teilgenommen, aber leider nicht gewonnen. Soll ich euch aber mal verraten wer letztes Jahr zu den glücklichen Gewinnerinnen gehörte? Das war meine liebe Food Challenge Partnerin Jasmin. Sie hat mir ihrem Gefrorenem Oreo Himbeer Cheesecake gewonnen. Ihr Gewinnerrezept findet ihr HIER. Sieht das nicht köstlich aus? Das könnt ihr doch auch! Einfach kreativ sein und gewinnen. 

Die Torten der anderen Teilnehmer kann man sich natürlich auch auf der Homepage von Philadelphia anschauen. Vielleicht findet sich ja ein tolles Tortenrezept für die Osterfeiertage? Ich habe schon eine Idee für meine diesjährige Ostertorte.
 
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Hinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Philadelphia entstanden.

Freitag, 11. April 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Schokoladiges Eistörtchen

Als Küchenflüsterin erlebe ich ja manchmal wirklich tolle Dinge. Letztens war ich in dem Supermarkt bei uns in den ich eigentlich fast immer einkaufen gehe. An der Kasse stand ich dann um zu bezahlen, als die entzückende Kassiererin plötzlich zu mir sagt: "Ich liebe deinen Blog. Ich wollte es dir schon seit einem halben Jahr sagen, aber ich habe mich nicht getraut". Da standen wir nun lachend an der Kasse und ich habe mich sehr gefreut, dass sie sich doch getraut hat, denn jetzt ist sie selbstverständlich meine Lieblingskassiererin. Was auch sonst, oder? Komplimente gehen immer runter wie Butter.

Im Einkaufskorb hatte ich an diesem Tag unter anderem dunkle Schokolade für diese Schokoladigen Eistörtchen. Liebe Kassiererin, die sind nur für dich ;-)


Es handelt sich hier um kleine Törtchen aus einem Deckel aus Zartbitterschokolade, Schokoladeneis und einem Boden aus Schokoladenkuchen. Diese Törtchen kann man ganz einfach in solchen Silikon Muffinförmchen zubereiten. Das ist nicht nur super einfach und praktisch, sondern die Törtchen bekommen auch noch eine tolle Form.

Schokoladiges Eistörtchen
(für 6 Törtchen)

Für das Schokoladeneis
200g Schlagsahne
1 TL Kakaopulver
60g Zartbitterschokolade
1 Prise Salz
100ml Milch
60g Zucker
3 Eigelb 


 Außerdem
100g Zartbitterschokolade
2 Schokoladenmuffins (z.B. nach diesem Rezept
Silikon-Muffinförmchen

Für das Schokoladeneis zunächst die Schokolade klein hacken.
Die Sahne mit dem Kakaopulver verrühren und in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Wenn die Sahne kocht, den Topf vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade dazu geben. So lange rühren, bis sich die Schokolade vollkommen aufgelöst hat.
Die Sahne-Schokolade-Mischung in eine große Schüssel geben und auskühlen lassen.
In einem weiteren Topf Milch mit Zucker und Salz mischen und erhitzen. Eigelbe in einer Schüssel verquirlen und unter rühren langsam die heiße Milch einrühren. Die Eiermilch zurück in den Topf geben und unter rühren erneut vorsichtig erhitzen, bis die Masse eindickt.
Die eingedickte Eiermilch in die Sahne-Schokolade-Mischung geben und gut verrühren. Die Eismasse im Kühlschrank vollkommen abkühlen lassen (am besten über Nacht im Kühlschrank).
Bevor die Masse in die Eismaschine kommt, muss die gut runterkühlen. Am Besten stellt man sie über Nacht in den Kühlschrank. 

Nun die restliche Zartbitterschokolade schmelzen und in jedes Silikon-Muffinförmchen etwas von der geschmolzenen Schokolade geben. Die Förmchen kurz in den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade wieder fest ist. In der Zwischenzeit die Muffins zweimal waagerecht aufschneiden, sodass je 3 Minitortenböden entstehen. 
Ist die Schokolade in den Förmchen fest, dann die Schokoladeneismasse aus dem Kühlschrank in den Förmchen verteilen und je einen Minitortenboden darauf legen. Die Törtchen im Tiefkühler vollkommen durchfrieren lassen.

Vor dem Servieren die Törtchen aus den Silikonformen lösen und auf einem Teller kurz antauen lassen.


Draußen ist es zwar noch nicht so richtig warm, Schokoladeneis kann man aber trotzdem immer essen.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende! Seid nett zu den Kassiererinnen dieser Welt!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-) 


Donnerstag, 10. April 2014

Mhmhm diese Erdnusssoße

Soll ich euch mal erzählen wie leeeeeeeecker diese Satespieße waren? Die waren einfach suuuuuper lecker? Ich bin fast vom Stuhl gefallen vor Freude. Warum? Das Fleisch war total saftig und zart. Die Marinade war einfach der Hammer und die passende Satesoße köstlich.

Bei diesem Rezept handelt es sich ebenfalls um ein Testrezept von dieser Buchvorstellung.


Satespieße sind jetzt natürlich ein Klassiker in der Asia-Küche, aber ich muss sagen das ich vorher noch nie Satespieße gegessen habe. Dafür wird es die jetzt aber definitiv öfter geben. Im Sommer werde ich diese Marinade sicher auch mal für Hühnchen oder Pute zum grillen nutzen. Die Zutaten sind natürlich etwas exotischer, bekommt man aber alle in einem Asia Laden. 

Saté-Spieße mit Erdnuss-Sauce
(für 4 Personen)

4 Thai Scharlotten (alternativ normale Scharlotten)
3 Knoblauchzehen
20g Ingwer
2 Stängel Zitronengras
1Tl Salz
1El Tamarindenpaste
1El Zucker
1/2 Tl gemahlene Kurkuma
1El süße Sojasauce
400g Schweinefilet
1 Portion Saté Sauce (aus dem Asiamarkt) + Kokosmilch
20g geröstete, gesalzene Erdnusskerne

Scharlotten, Knoblauch und Ingwer schälen und hacken. Das Zitronengras von den äußeren Blättern befreien und nur das untere, weiche Drittel hacken. Die zerkleinerten Zutaten mit Salz, Tamarinde, Zucker, Kurkuma, Sojasauce und 3-4El Wasser am besten im Blitzhacker fein pürieren.

Das Fleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Je 3-4 Stücke auf einen Holzspieß spießen. Mit der Marinade mischen und im Kühlschrank zugedeckt mindestens 2h durchziehen lassen. Die Spieße dabei öfter wenden.

Die Satesauce nach Packungsanleitung mit Kokosmilch zubereiten und erwärmen. Die Spieße aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und entweder in einer Pfanne oder (wie ich) auf dem Grill zubereiten. Die Spieße mit der Sauce und den gerösteten Erdnüssen servieren. Dazu nach belieben Salat oder Reis servieren.
 

Mit der Satesoße habe ich es mir einfach gemacht und sie wie im Buch angegeben mit einer fertigen Satemischung aus dem Asialaden zubereitet. Das ist so ein Tütchen, wie man es auch mit Thai-Currypasten bekommt. 

Im Buch gibt es aber auch ein Rezept wie man die Soße selber machen kann. Dazu gab es bei mir einen Sprossensalat mit Paprika. 

Ihr müsst das unbedingt ausprobieren! Los! Ab in die Küche mit euch!
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Mittwoch, 9. April 2014

Pilze und Brösel

Wie versprochen gibt es auch noch das leckere Pilzrezept aus dem Wok-Kochbuch, was ich euch HIER vorgestellt habe. Die gebratenen Pilze kommen mit Knoblauchbröseln und Rucola daher. Ich finde diese Kombination wirklich Klasse.


Die Pilze kann man als Beilage genießen oder (so wie ich) einfach komplett alleine als Hauptspeise essen. Beide Varianten sind super lecker!

Pilze mit Knoblauchbröseln
 (für 2 Personen)

500g Champignons
1 Knoblauchzehe
50g Rucola
1El Butter
2El Olivenöl
3El Semmelbrösel
ca. 1/4 Chiliflocken
Salz
1/4 Tl abgeriebene Bio-Zitronenschale

Die Pilze putzen, mit einem Tuch abreiben und in dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen. Den Rucola waschen, trocken schütteln und grob hacken.

Den Wok bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Butter mit 1/2 EL Olivenöl darin zerlassen. Die Semmelbrösel dazugeben und unter Rühren knusprig braten. Den Wok kurz von der Herdplatte ziehen, den Knoblauch durch die Presse zu den Bröseln drücken. Die Chiliflocken unterrühren, die Brösel leicht salzen und aus dem Wok nehmen.

Das restliche Öl erhitzen und die Pilze darin bei starker Hitze unter Rühren ca. 4 Minuten braten. Den Rucola untermischen und nur zusammenfallen lassen, Die Pilze mit Salz und Zitronenschale abschmecken und mit den Bröseln bestreut servieren. 
 

Probiert es mal aus, denn es ist wirklich sehr lecker! Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Montag, 7. April 2014

Curry könnt ich jeden Tag...

Ich liebe ja Currys egal in welcher Kombination, egal mit welchem Gemüse, ob grün, rot oder gelb. Hauptsache Kokosmilch und Thai-Currypaste und ich bin glücklich. Im Buch "Thailand", was ich euch gestern HIER vorgestellt habe, habe ich ein leckere Rezept für ein Entencurry mit Ananas und Cherrytomaten. Diese Kombination habe ich so noch nie gegessen, also musste das nachgekocht werden.


Die Entenbrust habe ich zunächst in unserer neuen, tollen Eisenpfanne angebraten, die ich euch HIER vorgestellt habe.  Dann wanderte diese in den Ofen und im restlichen Entenfett, was in der Pfanne zurück blieb habe ich das restliche Curry zubereitet.
Herausgekommen ist ein unglaublich leckeres Gericht. Curry könnte ich echt jeden Tag essen!


Wollt ihr auch in den Genuss dieses leckeren Gerichts kommen? Dann habe ich hier das Rezept aus dem Buch, welches ich allerdings etwas abgewandelt habe. Ich habe die Ente nämlich mit der Niedrigtemperaturmethode im Ofen zubereitet.

Rotes Entencurry
(für 2 Personen)

1 Entenbrust
4 Knoblauchzehen
8 Stiele Koriander
2El Sojasoße
2Tl Honig
Salz
100g Kirschtomaten
100g ungesüßte Ananasstücke (aus der Dose)
1Tl rote Currypaste
1/4l Kokosmilch
1El Fischsauce
2Tl Limettensaft


Den Backofen auf 100°C vorheizen und eine Ofenform darin mit erwärmen.
Die Entenbrust waschen und trocken tupfen. Die Fettschicht mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden. Den Knoblauch schäfen, 6 Korianderstiele waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen, mit dem Knoblauch sehr fein hacken. Mit 1/2 El Sojasoße und dem Honig verrühren und mit Salz würzen. Die Entenbrust auf der Fleischseite damit einreiben und in Frischhaltefolie wickeln. Ca. 1h marinieren.

Die Tomaten waschen und halbieren, die Ananas abtropfen lassen. Den restlichen Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken.

Den Wok (in meinem Fall die Gusseisenpfanne) erhitzen, dann die Hitze etwas reduzieren. Die Entenbrust mit der Haut nach unten hineinlegen und bei mittlerer Hitze anbranten, bis die Haut knusprig ist. Wenden und ca. weitere 3 Minuten braten. Die Entenbrust in die angewärmte Ofenform aus dem Backofen legen und mit einem Bratentermometer versehen. Nun die Entenbrust so lange im Ofen weitergaren, bis das Fleisch eine Kerntemperatur von 65°C erreicht hat. Mehr Infos zu dieser Methode HIER.

Das ausgebratene Entenfett bis auf einen dünnen Film aus dem Wok gießen. Die Currypaste in den Wok geben und unter Rühren ca. 1 Minute anbraten. Die Kokosmilch dazugeben und mit dem Schneebesen gründlich unterrühren. Die Soße offen ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Sauce mit der übrigen Sojasauce, der Fischsauce und dem Limettensaft abschmecken. Die Entenbrust aus dem Ofen holen und in dünne Scheiben schneiden. Mit den Tomaten und den Ananasstücken in der Sauche rühren und warm werden lassen. Das Curry abschmecken und mit der Entenbrust servieren. 
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Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und natürlich guten Hunger!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)