Dienstag, 25. November 2014

{Bloggeburtstag} Die Gewinner

Anfang Oktober ist mein kleiner Blog schon 4 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit Meggle* habe ich euch HIER dazu aufgerufen klassische Kräuterbaguettes neu zu interpretieren und etwas Leckeres daraus zu zaubern.


Vielen Dank an Alle, die diesem Aufruf gefolgt sind. Hier sind die Gewinner:

1. Preis: reisenthel loopshopper gefüllt mit Kochbuchneuheiten geht an Julia "Mini-Hot-Dogs mit selbstgebackenem Kräuterbaguette":


2. Preis: Bosch Handrührset Styline geht an Carola mit ihren"Brez´n-Knödel-Gugl" aus Laugenbaguettes von Meggle gebacken.


3. Preis: Backformenset von Le Creuset geht an Merle mit ihrem "Herbstlichem Kürbisbruscetta mit Ziegenkäse überbacken"


Vielen Dank an alle Teilnehmer und vorallem Herzlichen Glückwunsch an die 3 Gewinnerinnen! Bitte schickt mir nochmal eine Mail an kuechengefluester(at)gmx.de mit euren Adressen, damit sich die Gewinne bald auf den Weg zu euch machen können!

Ich wünsche euch einen traumhaften und entspannten Dienstag!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
 
*Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Kooperation mit Meggle. Meggle hat mir die Preise für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Montag, 24. November 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Kleines Glück

Es ist mal wieder Montag und somit ist es wieder höchste Zeit für einen neuen Gastbeitrag. Ich habe heute die liebe Carola vom Blog Kleines Glück zu Gast bei mir. Sie hat uns ein weihnachtliches Rezept mitgebracht. Lasst euch von ihr also so richtig in Weihnachtsstimmung bringen!

Was Leckeres von Kleines Glück:
Weiße Spekulatius-Trüffel


Hallo ihr lieben Leser von „ich bin mal kurz in der Küche“,

mein Name ist Carola, ich bin zweifach-Mädchen-Mama, etwas über 35 Jahre alt (*ähm*) und wohne in einem klitzekleinen Örtchen am Rande der Lüneburger Heide. Seit fast zwei Jahren gibt es meinen Blog „kleines Glück“, hier sammle ich alles was ich so mache, ob Kochen, Backen, Nähen, Basteln, … bei mir gibt es eine bunte Mischung von allem.
 

Marias Blog war der allererste Foodblog den ich als regelmäßige Leserin verfolgt habe. Auf der Suche nach einer Anleitung für selbstgemachte Backmischungen habe ich ihn entdeckt und beim Durchschauen ihrer vielen leckeren Rezepte und tollen Motivtorten war ich spontan verliebt und bin geblieben. Seit dem habe ich schon einige ihrer Rezepte nachgebacken oder gekocht, nur an Motivtorten habe ich mich noch nicht getraut. Als sie dann vor ein paar Wochen fragte, wer den bei ihr mal zu Gast sein möchte, habe ich natürlich gleich laut „HIER“ gerufen.
 

Nun sitze ich hier bei Maria in der Küche (ganz aufgeregt und mit feuchten Händen vor so großem Publikum) aber sie hat schon mal einen Kaffee gekocht und ich habe passend zur kommenden Adventszeit kleine Pralinen mitgebracht…

Weiße Spekulatius-Trüffel

200g weiße Kuvertüre
50g Butter
3 EL Sahne
1 Prise Salz
50g Spekulatius
3 EL Amaretto
Und für die Form
100g weiße Kuvertüre
25g Palmin

Zuerst lasst ihr die Kuvertüre für die Form zusammen mit dem Palmin im Wasserbad schmelzen. Lasst die Schokolade etwas abkühlen und tropft dann etwas davon in eine Silikon-Pralinen-Form. Mit einem sauberen Pinsel lässt sie sich gut in der Form verstreichen. Und ab damit ins Gefrierfach.
 

Nun kommen die Schokolade, die Butter, die Sahne und das Salz ins Wasserbad und ihr lasst es unter Rühren schmelzen. Auch diese Masse etwas abkühlen lassen. 

Die Spekulatius zerbröselt ihr in einem Gefrierbeutel und mischt sie mit dem Amaretto, diese Mischung rührt ihr unter die Schokoladenmischung. 

Jetzt kommt die Füllung in die Förmchen. Lasst sie am besten über Nacht im Kühlschrank ganz erkalten, bevor ihr sie aus den Förmchen drückt.


Die Pralinen sind toll als Mitbringsel zum Adventskaffee oder für die kommenden Feiertage. Ich liebe ja Spekulatius! Gleich am 1.September, wenn die Weihnachtsartikel in die Supermärkte geräumt werden, muss ich mir eine Tüte kaufen…
 

Aber ich esse sie nicht nur gerne pur, sondern sie landen z.B. im Tiramisu, als Boden im Käsekuchen oder halt in Pralinen…
 

Nach dem Abitur zog es mich hinaus in die weite Welt, dass ich es dann nur bis in unser Nachbarland die Niederlande gebracht hatte störte mich nicht, denn die Niederländer teilen meine liebe für Spekulatius (und Pfeffernüsse & Co.)! Dort bekommt man sie das ganze Jahr, sogar als Miniversion, um sie als Belag auf sein Frühstücksbrötchen zu streuen…herrlich! Wird Zeit, dass ich dort mal wieder Urlaub mache…
 

So nun habe ich euch viel erzählt. Vielleicht mag mich ja mal jemand von auf meinem Blog besuchen. Ich bedanke mich ganz, ganz doll bei dir, liebe Maria für die Einladung, es war sehr nett bei Dir!
 ___________

Danke liebe Carola für dieses leckere, weihnachtliche Rezept! Da bekomme ich direkt Lust auf warmen Kakao, Weihnachtsmärkte und Weihnachtslieder.

Ich wünsche dir Carola und euch Lesern noch eine wunderbare Woche und eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Sonntag, 23. November 2014

Ein italienischer Abend

Vor einer Weile wurde ich von Ufuud* angeschrieben, ob ich nicht ein paar italienische Köstlichkeiten testen möchte. Ufuud ist ein Olineshop der italienische Lebensmittel vertreibt. Der Shop hat sich auf die Fahne geschrieben echte, authentische Lebensmittel von traditionellen Herstellern aufzustöbern und diese zu verkaufen. So werden die Produkte auch direkt aus Italien nach Deutschland geliefert.

Mit gutem Essen kriegt man mich ja immer und wenn es dann noch Italienisches ist, kann ich einfach nicht Nein sagen. Also habe ich auf der Internetseite von  Ufuud gestöbert und mir ein paar Leckereien ausgesucht. Unter anderem ist Pasta, italienisches Bier, Honig, Apfelsaft, Olivenöl und Balsamico auf meine Wunschliste gewandert.

So viele leckere Produkte muss man natürlich mit guten Freunden teilen, deshalb hatte ich schon beim Aussuchen der Leckereien ein Menü für Freunde im Hinterkopf.  

Das Menü möchte ich euch heute vorstellen:

Aperitiv:
Ein Cocktail aus italienischem Bier

Vorspeise:
frisches Ciabatta mit Öl

Hauptspeise:
Klassische Lasagne mit einem kleinen Salat

Dessert:
Rosmarin-Honig-Eis an Rosmarinsand
mit Orangenfilets und Orangenblütenhonig

Das klingt nicht nur lecker, das war auch lecker ;-) 

Ihr wollt die Rezepte? Bekommt ihr!

Aperitiv:
Ein Cocktail aus italienischem Bier

Biercocktails sind eine tolle Sache, aber bei uns in Deutschland gar nicht so verbreitet. Wer - wie ich - gerne mal ein erfrischendes Bier genießt, wird diesen Cocktail sehr mögen.


Einfach in ein Sektglas 2-3 Limettenspalten und 1El Holunderblütensirup geben und mit einem Holzstößel etwas zerdrücken und mit einem Bier aufgießen. Ich habe für den Cocktail das  Birra Agricola Ticinensis Bionda (ein italienisches Weißbier) von Ufuud benutzt.

So ein Biercocktail ist wirklich ein sehr prikelnder Einstieg in ein Menü. 

Vorspeise:
frisches Ciabatta mit Öl

Meine neue Lieblingsvorspeise ist Brot und Öl - sehr simpel aber super lecker! Zu meinem italienischen Abend habe ich ein Ciabatta in Scheiben geschnitten und in meinem Panini-Grill geröstet. Dazu habe ich verschiedene Öle (Limonenöl und Erdnussöl) und Knoblauch (um ihn auf das krosse Brot zu reiben) gereicht.
 

Während man mit den Gästen schnattert und anstößt kann man das Brot genüsslich in die Öle tunken und vernaschen. Köstlich! Probiert es aus - ihr werdet begeistert sein! Meine Gäste sind mittlerweile genauso in das Limonenöl verliebt wie ich.

Hauptspeise:
Klassische Lasagne mit einem kleinen Salat

Zur Hauptspeise gab es einen italienischen Klassiker, den fast jeder mag: Lasagne al forno. Eine Lasagne besteht aus einer guten Bolognesesoße die abwechselnd mit Nudelplatten in eine Auflaufform geschichtet und überbacken wird. Oft toppt man die Lasagne noch mit einer Bechamelsauce. Ich mag das aber nicht und ersetze sie einfach mit etwas Creme Fraiche.


Zur Lasagne habe ich eine kleinen Rucolasalat gereicht, den ich einfach mit dem Extra Virgin Olivenöl von Crudo und dem Balsamessig Il Profumato Giustivon Ufuud angemacht habe. Für die Lasagne habe ich die Lasagneplatten von Sfoglia Campofilone verwendet.

Lasagne al Forno
(für 5-6 Portionen)

2El Olivenöl
1 rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
100g Schinkenspeck, fein gewürfelt
1 Möhre, geschält und gewüfelt
2 Stangen Sellerie, gewürfelt
700g Rinderhack
4Tl Tomatenmark
1 Glas Rotwein
1l passierte Tomaten
Salz/Pfeffer/Zucker/Basilikum/Petersilie/Paprika

1 Becher Creme Fraiche
geriebener Parmesan 
Lasagneplatten

Zunächst werden alle Zutaten geschält, gewaschen und gewürfelt. Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Möhren und Schinkenspeck wird in einem großen Topf in Olivenöl glasig anbraten. Nun das Rinderhack dazu geben und ebenfalls anbraten. Einen guten Klecks Tomatenmark einrühren.

Anschließend wird das Ganze mit einem guten Schluck Rotwein und den passierten Tomaten abgelöscht. Die Soße wird mit Salz, Pfeffer, Paprika, frischer Petersilie und etwas Basilikum gewürzt und etwa eine Stunde eingekocht. Außerdem schmecke ich Tomatensoßen IMMER mit etwas Zucker ab. Das ist bei Tomatengerichten wichtig, damit die Soße einen schönen, fruchtigen Geschmack bekommt. 

Die Soße nach dem Kochen mit den Nudelplatten abwechselnd in eine Auflaufform schichten, mit Creme Fraiche bestreichen und mit Käse bestreuen. Die Lasagne in den Ofen stellen und etwa 30-40 Minuten bei 200°C backen. Mit einem Salat servieren.
Dessert:
Rosmarin-Honig-Eis an Rosmarinsand
mit Orangenfilets und Orangenblütenhonig

Dieses Dessert habe ich mal beim perfekten Dinner (ich bin ja ein großer Fan dieser Sendung) gesehen und wollte es seither mal nachkochen. Ich war mir nicht sicher, ob meine Gäste solche Dessert-Experimente mögen, aber sie sagen nach dem Essen zufrieden aus. Ich fand die Kombination aus Rosmarin, Honig und Orange wahnsinnig lecker und dieser knusprige Rosmarinsand ist einfach oberlecker!


Zum Eis gab es nicht nur den Rosmarinsand, sondern auch ein paar frische Orangenfilets und etwas Orangenhonig von Ufuuf. Ihr müsst dieses Rezept unbedingt ausprobieren! 

Rosmarin-Honig-Eis an Rosmarinsand
(für 6-8 Portionen)

Für das Eis:
 8 Rosmarinzweige
280g Honig
500ml Sahne
Mark einer Vanilleschote
4 Eigelb
2 Eier
20g Zucker 

Für den Rosmarinsand:
100g Zucker
20g Rosmarinnadeln
2 Eiweiß
25g Puderzucker

Für das Eis die Rosmarinzweige waschen und trocken tupfen. Den Honig mit den Rosmarinzweigen in einem Topf kurz aufkochen und anschließend von der Platte nehmen und eine Weile ziehen lassen.

Eigelbe, Eier, Vanillemark und Zucker über einem Wasserbad schaumig aufschlagen. Den Rosmarin aus dem Honig nehmen und den aromatisieren Honig unter die Eiermasse rühren. Anschließend die Sahne halb steif schlagen und unter die Masse heben. Die Eismasse nun auskühlen lassen und in einer Eismaschine gefrieren lassen. Ich verwende eine Eismaschine mit Kompressor (Testbericht HIER).

Für den Rosmarinsand die Rosmarinnadeln mit dem Zucker in einer Küchenmaschine fein zermahlen lassen. Das dauert eine Weile. Der Rosmarin muss ganz fein sein!

Das Eiweiß mit dem Puderzucker sehr steif schlagen. Die Rosmarin-Zucker-Mischung unterheben. Diese Eiweißmasse auf ein Backblech streichen (kann auch auf ein Backpapier sein) und im Ofen bei etwa 90°C Umluft 1,5h trocknen lassen. Ab und zu die Backofentür öffnen um die Luft entweichen zu lassen. Die getrocknete, harte Eiweißmasse vorsichtig vom Backpapier lösen und in einen Gefrierbeutel geben. Die Tüte dann mit einem Nudelholz bearbeiten, sodass feine Brösel entstehen.

Das Eis gemeinsam mit Rosmarinsand, Orangenfilets und etwas Orangenhonig servieren.


Zum Menü gab es neben dem Bier auch noch leckeren, italienischen Apfelsaft. 

Insgesamt war das ein wirklich köstliches Menü. Vielen Dank an Ufuud für die leckeren Lebensmittel.

Ich wünsche euch einen traumhaften und entspannten Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


*Werbung - Die Produkte aus diesem Beitrag wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt


Freitag, 21. November 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Pflaumen Clafoutis

Draußen wird es immer kälter und ungemütlicher! Das verändert nicht nur die Kleiderwahl, sondern auch die Dessertwahl. Die Rezepte für erfrischende, kühle Desserts aus Eis und Sommerfrüchten lege ich erstmal beiseite, denn wenn es draußen so richtig herbstlich wird, dann serviere ich lieber warme Desserts mit Pflaumen, Äpfeln, Nüssen und Zimt.


Eines meiner Lieblingsdesserts für den Herbst ist die Clafoutis. Ein Clafoutis ist eine französische Nachspeise. Es handelt sich hier um Früchte, die mit einem fluffigen, gesüßten Eierteig übergossen und anschließend gebacken werden.

Ich habe das klassische Dessert mit Pflaumen zubereitet. Da man Pflaumen nun nicht mehr frisch bekommt, habe ich einfach TK Früchte verwendet. Den Teig habe ich mit etwas Zimt verfeinert.

Pflaumen Clafoutis mit Zimt
(für 4 Personen)

1 Vanilleschote
4 Eier
100g Zucker
1 Prise Salz
125g Mehl
100ml Sahne
100ml Milch
Prise Zimt

etwa 300g Pflaumen 
(TK oder aus dem Glas)

Eine ofenfeste Form einfetten und den Backofen auf 175°C vorheizen.
Die Pflaumen auftauen und abtropfen lassen (aus dem Glas: die Pflaumen abgießen) und in der Form verteilen. Die Vanilleschote aufritzen und das Mark entfernen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Vanillemark, Zimt, Zucker und etwas Salz cremig verrühren. Mehl, Sahne und Milch nacheinander unterrühren. Das steife Eiweiß vorsichtig unterheben. 

Den Teig nun über die Pflaumen geben und etwa 30 Minuten backen. 

Zur dieser herbstlichen Clafoutis würde wunderbar eine Kugel Vanilleeis oder Vanillesoße passen. Auch etwas Zimtsahne (geschlagene Sahne mit Zimt mischen) würde hervorragend passen. Probiert es aus und genießt dieses herbstliche Dessert!

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Montag, 17. November 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Viktoria's [Kitchen] Secrets

Es ist mal wieder Montag und somit ist es wieder höchste Zeit für einen neuen Gastbeitrag. Ich habe heute die liebe Viktoria vom Blog Viktoria's [Kitchen] Secrets zu Gast bei mir. 
Lasst euch von ihr eines ihrer geheimen Rezepte zeigen ;-)

Was Leckeres von Viktoria's [Kitchen] Secrets:
Schichtdessert mit einer Maroni- Mascarponecreme, Apfelkompott und Mandelbisquit
 
Apfel- Maroni Schichtdessert, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Hallo, ihr Lieben!


Ich bin Viktoria und schreibe normalerweise auf Viktoria's [Kitchen] Secrets. und ich freue mich sehr heute bei Maria zu Gast sein zu dürfen! Als bekennendes Schleckermaul dreht sich bei mir alles um Süßes und ich versuche möglichst saisonale Zutaten zu verwenden. Meistens gelingt mir das auch, denn ich finde, dass jede Jahreszeit ihre Besonderheiten hat und uns die Natur, auch wenn es bereits kalt ist, den einen oder anderen Schatz schenkt.


Wenn ich mich im Herbst nicht gerade hauptsächlich von Kürbis ernähre, dann nasche ich auch zwischendurch gerne mal Maroni. Ich liebe es mir beim Maronistand eine kleine Tüte zu kaufen, diese in meine Jackentasche zu stecken und meine kalten Finger daran zu wärmen. Da kann mir selbst der kälteste Herbsttag die Laune nicht mehr verderben.

Nun kann man mit Maroni natürlich noch viel mehr machen, als sie nur beim Maronistand zu kaufen und zu schälen. Sie eigenen sich nämlich auch ganz wunderbar für Desserts, die kombiniert mit Äpfeln und Zimt ein herrlich herbstliches Aroma abgeben.

Apfel- Maroni Schichtdessert, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Mitgebracht habe ich euch heute ein Schichtdessert mit einer Maroni- Mascarponecreme, Apfelkompott und Mandelbisquit. Der große Vorteil - neben dem Geschmack natürlich - liegt vor allem darin, dass es sich gut vorbereiten lässt, denn den Bisquit kann man ruhig am Vortag backen und aufbewahrt im Kühlschrank kann es dann genossen werden, wenn es gerade passt. So ist das Dessert bereits fertig, wenn die Gäste schon längst da sind, oder man von einem langen Herbstspaziergang nach Hause kommt, oder oder oder...

Das folgende Rezept ergibt etwa 4 Gläser.

Für den Mandelbisquit
- 2 Eier
- 70 g Mehl
- 30 g gemahlene Mandeln
- 10 g Stärke
- 70 g brauner Zucker
- 1/2 TL Zimt
- 30 g Butter
- 1/2 TL Backpulver

Für die Maroni- Mascarponecreme:
- 125 ml Sahne
- 150 g Mascarpone
- 3 bis 4 EL Zucker
- 4 EL Maronicreme
- Zimt nach Belieben 

Für das Apfelkompott: 
-2 kleine säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
- Zimt nach Belieben
- 4 EL brauner Zucker
- etwa 100 ml Apfelsaft oder Cider
- 3 EL Calvados (nach Belieben)
- 20 g Butter

Zunächst das Apfelkompott zubereiten. Dafür die Äpfel waschen, nach Belieben schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Zucker und Butter in einem kleinen Topf karamellisieren und mit dem Apfelsaft ablöschen. Caldavos, Zimt und die Apfelstücke dazu geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Danach vollständig auskühlen lassen.

Für den Mandelbisquit eine rechteckige Backform (20 x 30 cm) fetten und bemehlen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Stärke, Mandeln, Zimt und Backpulver abwiegen und mischen. Butter zerlassen.

Die Eier und Zucker sehr hellschaumig schlagen. Das Mehlgemisch unterheben, am Schluss die zerlassene Butter unterziehen.
Bisqiutmasse in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen.

Nach der Backzeit den Bisquit aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Mascarponecreme Sahne mit Zucker steif schlagen. Mascarpone mit Maronicreme und Zimt (nach Belieben) glatt rühren. Aber nur so lange, bis alles homogen ist!
Sahne unter die Mascarponecreme heben.

Jetzt geht es auch schon ans Schichten: Entweder mit einem Glas, das ihr verwenden wollt Kreise ausstechen in der entsprechenden Größe oder den Bisquit in Stücke schneiden. Geschichtet wird so: Bisquit - Mascarponecreme - Apfelkompott.
Zunächst also den Boden von einem Glas mit Bisquit bedecken, je 2 EL Mascarponecreme und Apfelkompott darüber verteilen, wieder Bisquit, Mascarponecreme und am Schluss Apfelkompott.

Bis zum Servieren kühl stellen.

Wer will streut vor dem Servieren noch Zimt drüber... ich fand es aber so auch ganz hübsch.

Apfel- Maroni Schichtdessert, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Das ist wirklich ein super Herbstrezept. Am besten sollte man so ein Gläschen nach einem schönen Herbstspaziergang im Wald genießen.
Danke liebe Viktoria für dieses leckere Rezept!

Ich wünsche dir Viktoria und euch Lesern noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Freitag, 14. November 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Nougat-Pistazien-Gugelhupf

Lust auf ein Gugelhüpfchen?

Der Gugelhupf ist ein Klassiker auf deutschen Kaffeetafeln. Normalerweise ist ein Gugelhupf ein Kuchen aus Hefeteig und Rosinen, mittlerweile wird aber alles als Gugelhupf bezeichnet, was in einer hohen Kranzform gebacken wird. Aus diesem Grund nenne ich meine heutige Kreation auch einfach mal Gugelhupf. Einverstanden?


Bei meinem Kuchen handelt es sich um einen leckeren Rührteig, den ich mit Pistazienmark und Nougat verfeinert habe. So bekommt der Gugelhupf eine edle, nussige Note und macht eine gute Figur auf jeder Kaffeetafel.

Pistazienmark bekommt man übrigens im Bioladen oder Reformhaus. Man kann es auch selber machen. Dafür muss man geschälte Pistazien mit etwas Pflanzenöl lange pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Wenn ihr kein Pistazienmark bekommt und es auch nicht selbermachen wollt, dann hackt einfach ein paar Pistazien klein und hebt diese unter den Kuchenteig.

Nougat-Pistazien-Gugelhupf

150g weiche Butter
150g Zucker
1 Prise Salz
Mark einer halben Vanilleschote
3 Eier
90g Sahne
180g Mehl
2Tl Backpulver

150g Nussnougat
4El Pistazienmark

Butter sehr schaumig rühren. Den Zucker und das Salz dazugeben unterrühren. Das Vanillemark aus der Schote herauskratzen und unterrühren. Ein Ei nach dem anderen gründlich unterarbeiten. Die Sahne unterrühren, dann Mehl und Backpulver mischen und alles Stufe gut verrühren. 
Nun die Hälfte des Teiges in eine gefettete Gugelhupfform füllen. Das Nussnougat in Stücke schneiden und auf den Teig in der Form geben. Den Rest des Teiges mit dem Pistazienmark verrühren. Den Pistazienteig ebenfalls in die Gugelhupfform füllen.

Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe!), dann herausnehmen und 10 Min. abkühlen lassen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Vor 
dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Ich habe meinen Gugelhupf übrigens in dieser Silikonform* von Birkmann gebacken. Ist die Form nicht einfach super schön?
Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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