Sonntag, 14. Februar 2016

{Einkochen} Neue Projekte und Shopvorstellung

Vor ein paar Tagen habe ich auf meine Facebookseite dieses Bild gepostet, euch aber nicht verraten, was sich in dem riesengroßen Paket von Bleywaren befand. Heute möchte ich das Geheimnis lüften.


Im Paket befand sich mein neuer Küchenhelfer mit dem ich in den nächsten Wochen eine Menge Zeit verbringen werde: ein Weck Einkochautomat WAT15 mit Zeitschaltuhr.

Der Einkochautomat wurde mir freundlicherweise von Bleywaren* zur Verfügung gestellt, um in nächster Zeit eine Vielzahl von Einkochprojekten umzusetzen. Bleywaren ist ein sehr feiner Onlineshop, der jedem Gourmet und Hobbykoch garantiert gefallen wird. Ob Glas, Porzellan, Geschenkartikel, Heimtextilien, Elektrokleingeräte, Grills, Gartenmöbel oder schicke Wohnmöbel - Bleywaren führt alles, konzentriert sich aber auf eine Auswahl an hochwertigen Produkten. Den Haushaltswarenladen gibt es bereits seit 1827 in Cloppenburg. Seit 2013 bietet das familiengeführte Unternehmen mit Bleywaren.de seine hochwertigen Produkte auch im Internet an.

Auch der Blog von Bleywaren ist sehenswert, denn dort gibt es unglaublich viele Tipps zum Thema Küchenzubehör, sowie tolle Rezepte und Geschenkideen für jeden Anlass. Schaut einfach mal rein!


Auch zum Thema Einkochen findet man bei Bleywaren eine große Produktauswahl, wie zum Beispiel verschiedene Einkochautomaten von Weck.

Bisher habe ich immer im Backofen in einer Fettpfanne (mit etwas Wasser gefüllt) eingekocht. Will man allerdings öfter und vor allem große Mengen einkochen, ist das Einkochen im Backofen nicht mehr so geeignet, denn der Backofen hat einen hohen Energieverbrauch und es passen in so eine Fettpfanne nicht so viele Gläser, da man sie nicht stapeln darf. Außerdem sind mir immer mal wieder Gläser nach dem einkochen aufgegangen, was auch (laut verschiedenen Foren) an der Einkochmethode im Backofen liegen könnte. Um diesen Problemen also aus dem Weg zu gehen und größere Einkochprojekte anzugehen, ist der Einkochautomat bei mir eingezogen.

Der Einkochautomat WAT 15 von WECK besteht aus einem emalliertem Einkochtopf, der mit einem Thermostat sowie einer Zeitschaltuhr versehen ist. Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 29 Litern und fasst z.B. 14 Gläser à 1 Liter. 


HIER im Blog von Bleywaren findet ihr eine tolle Übersicht zu den Funktionen des Einkochautomats.

Nun wundern sich einige vielleicht, was ich denn in dieser Jahreszeit einkochen will, denn die "richtige" Einkochsaison ist ja eigentlich erst im Sommer, wenn man das frische Obst und Gemüse aus dem Garten konservieren will.

Ich habe mir bereits viele neue Einmachgläser gekauft und will in den nächsten Wochen ganze Gerichte einkochen. 

Auf meiner Liste stehen u.a.:

-Rindergulasch
-Rinderrouladen 
-Currywurst
-Soljanka
-Erbsensuppe
-Bolognesesoße
-Möhrensuppe
-Thai Curry mit Hühnchen

Viele von euch kennen das sicher: Man kommt nach Hause, hat Hunger, aber eigentlich keine Zeit (weil der Hunger schon so groß ist) und keine Lust zum kochen. Und jetzt stellt euch vor ihr könnt einfach ein Glas Möhrensuppe öffnen, erwärmen und sofort verspeisen. Herrlich, oder?

Natürlich könnte ich das Essen auch vorkochen und einfrieren, aber mein Gefrierschrank ist IMMER hoffnungslos überfüllt und daher hätte ich gar kein Platz dafür. Außerdem besitzen wir keine Mikrowelle und so wäre schnelles aufwärmen auch eher schwierig. Fertige Gerichte im Supermarkt kaufen ist für mich keine Option und ich hoffe jedem ist klar warum.


Diese Gläser werden sich in den nächsten Wochen also alle füllen und ich werde euch natürlich von meinen Einkocherfolgen berichten und die Rezepte sowie die Einkocherfahrungen mit dem Weck Einkochautomat mit euch teilen. Ihr dürft also weiter gespannt bleiben!

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal einkochen ;-)

*Kooperation Bleywaren

Freitag, 12. Februar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Lütticher Waffeln

Letzte Woche war ich im Urlaub und an einem Nachmittag haben wir uns in ein Cafe für eine kleine Süßigkeit zurückgezogen. Im Cafe gab es Belgische Waffeln. Da musste der kleine Klugscheißer in mir gleich den Zeigefinger heben und bemerken, dass es Belgische Waffeln an sich eigentlich gar nicht gibt, sowie es auch eigentlich keine Belgier gibt bzw. keine belgische Sprache. 

In Belgien gibt es Wallonen und Flamen. Die einen sprechen Niederländisch und die anderen Französisch (und unterscheiden sich sicherlich auch noch in vielen anderen Dingen). Und so geteilt wie die Bevölkerung ist auch die Waffelkultur, denn in Belgien unterscheidet man zwischen Brüsseler Waffeln und Lütticher Waffeln. 

Die Brüsseler Waffeln sind meistens Hefewaffeln die in schweren Waffeleisen zu rechteckigen, dicken Waffeln ausgebacken werden. Komischerweise bekommt man direkt in Brüssel (am Manneken pis) aber häufig Lütticher Waffeln. Diese himmlischen Waffeln sind meist oval und durch den enthaltenen Perlzucker sind sie super knusprig und stellenweise karamellisiert. Ein Traum! Touristen essen sie dort häufig mit Schokosoße, Sahne, Früchten und Co. Der echte Brüsseler ist sie aber pur ohne alles. 


Ich war selber im letzten Sommer in Brüssel und habe mich unglaublich in diese Waffeln verliebt und mir geschworen sie zu Hause nachzubacken. Zu Hause angekommen musste ich feststellen das man zur Zubereitung Perlzucker braucht. Den bekommt man in Belgien in jedem Supermarkt, aber bei uns natürlich nicht. Also musste ich ihn HIER* bestellen. 

Perlzucker ist ein sehr sehr grober Hagelzucker, der die Eigenschaft hat schnell zu karamellisieren. Dadurch entsteht die unverwechselbare Karamellkruste der Waffeln. Deutscher Hagelzucker wird zwar oft als Alternative in Rezepten für Lütticher Waffeln angegeben, erzielt aber leider nicht das gleiche Ergebnis, da er nicht so karamellisiert und man dann eigentlich nur Hagelzuckerklumpen in der Waffel hat.

Nachdem ich also endlich die richtigen Zutaten zu Hause hatte und die Sehnsucht nach den Waffeln aus dem Urlaub immer größer wurde, habe ich meine Familie zum Waffelessen eingeladen und eine große Portion Lütticher Waffeln zubereitet. Die Mitesser waren begeistert von den knusprig-süßen Waffeln.


Genauso wichtig wie der richtige Zucker ist auch das richtige Waffeleisen, denn damit der Perlzucker überhaupt karamellisieren kann, muss das Eisen richtig heiß werden. Ich bin ja stolze Besitzerin des KitchenAid Artisan Waffeleisens und das erreicht eine sehr hohe Temperatur, sodass der Zucker ohne Probleme schmilzt. Ob das mit einem herkömmlichen Herzwaffeleisen auch funktioniert, kann ich nicht garantieren, weil ich nicht weiß ob diese Waffeleisen die richtige Temperatur erreichen.


So jetzt habe ich aber genug über die Waffelzubereitung philosophiert. Hier kommt das Rezept:
Lütticher Waffeln
(für 4-6 Personen)

1 Ei
1 Eigelb
30g frische Hefe
180ml lauwarme Milch
1El Zucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
375g Mehl
Prise Zimt
Prise Salz
170g weiche Butter
160g Perlzucker

Hefe in eine Schüssel bröseln. Die lauwarme Milch, Zucker und Vanille darübergeben und 5 Minuten ruhen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel geben. Das Ei, Eigelb, Salz, Zimt, ein kleines Stück der Butter (etwa 20g) und die Hefe-Milch-Mischung hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich von der Größe her verdoppelt hat.

Nach dem Gehen die weiche Butter sowie den Perlzucker gründlich in den Teig einarbeiten. Den Teig nochmals 10 Minuten gehen lassen. 

Das Waffeleisen erhitzen und den Teig portionsweise etwa 4 Minuten ausbacken. Beim Befüllen des Waffeleisens darauf achten, dass man den Teig gleichmäßig verteilen. Achtung! Die fertigen (mit Karamell überzogenen Waffeln) sind wirklich sehr heiß durch den geschmolzenen Zucker!


Für meine Gäste habe ich ein kleines Waffelbuffet angerichtet. Neben den Lütticher Waffeln standen auch normale Waffeln auf dem Tisch. Dazu gab es Schokoladensoße, selbstgemachte rote Grütze, frische Orangenstücke, Erdbeermark (also pürierte Erdbeeren), Joghurt und frische Vanillesahne aus dem iSi Whip*. Die Gäste konnten frei wählen, wie sie ihre Waffel vernaschen wollen. 

Pur schmecken die Lütticher Waffeln natürlich am besten, aber mit einem Klecks Sahne, etwas Schokosoße und frischen Orangen sind sie auch nicht zu verachten ;-)

Mit diesem Knallerrezept wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Sonntag, 7. Februar 2016

{Feierabendküche} Hackbällchen mit allerlei Gemüse

Ihr habt mal wieder Lust auf ein leckeres, deftiges und vor allem einfaches Gericht? Dann seid ihr hier bei meiner Feierabendküche genau richtig, denn Feierabendküche bedeutete einfache Gerichte ohne viel Aufwand zu zaubern.

Heute habe ich eine Pfanne aus Hackbällchen mit Erbsen und Pilzen mitgebracht. Dazu serviere ich Reis.


Bevor ich mit Kochen anfange, belade ich erstmal meinen Reiskocher von Solis*. Wasser, Reis und etwas Salz in den Kocher geben, einschalten und dann kocht der Reis von selbst. Wenn der Reis fertig ist, dann ist man in der Regel auch mit der Hackbällchenpfanne fertig.

Für die Hackbällchenpfanne für 4 Personen braucht man etwa 500g gemischtes Hack, 2 kleine Zwiebeln, Champignons, TK Erbsen, einen Schluck Sahne und Salz/Pfeffer.

Das Hackfleisch mit Salz/Pfeffer und einer klein geschnittenen Zwiebel würzen. Aus dem Hack Bällchen formen und in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten scharf anbraten. Die Pilze und die Zwiebel putzen und klein schneiden. Die gebratenen Hackbällchen aus der Pfanne nehmen und die Pilze sowie die Zwiebeln in der Pfanne anbraten. Mit Salz/Pfeffer würzen und anschließend mit einem Schluck Sahne ablöschen. Die TK Erbsen hinzufügen und die Hackbällchen wieder in die Pfanne geben. Alles etwas einkochen lassen, bis Fleisch und Gemüse gar ist. Mit Reis servieren.


Ich forme die Hackbällchen einfach mit einem Eisportionierer*. So haben alle Bällchen die gleiche Form und vorallem die gleiche Garzeit. So ein Eisportionierer darf in keiner Küche fehlen. Ich befülle mit ihm auch Teig in Muffinförmchen. Einfach ein genialer Küchenhelfer!

Zubereitet habe ich die Hackbällchenpfanne in meinem Lieblingsbräter von Staub*, den ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Darin kann man das Hack richtig schön scharf anbraten und die Bällchen bekommen eine tolle Kruste.


Dieses Gericht ist nicht nur Ruck-Zuck zubereitet, sondern schmeckt gerade in der kalten Jahreszeit auch richtig lecker.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Feierabendküche}

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Freitag, 5. Februar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Cappuccino Torte

Seit langer Zeit habe ich heute mal wieder eine Torte für euch, die vorallem durch eine ganz besondere Schokoladendekoration ins Auge fällt.

Es handelt sich hier um eine Cappuccino Torte, die aus einem Biskuitboden, einer leckeren Cappuccino-Creme und einer Schicht mit Kaffee getränkten Löffelbiskuits. Wer gerne ein Käffchen trinkt, wird diese Torte lieben.


Das optische Highlight der Torte ist natürlich die Schokodekoration am Rand. Ich habe solche Dekore schon lange im Internet bewundert und mich dann auch endlich daran gewagt. So schwer ist es gar nicht die Schokodekoration herzustellen. 

Ihr braucht für die Randdekoration einen langen, schmalen Backpapierstreifen (in der Höhe der Torte und der Länge des Umfangs der Torte). Außerdem braucht ihr geschmolzene Schokolade, die ihr in einen Spritzbeutel mit feiner Lochtülle gebt. Alternativ kann man die Schokolade auch in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Spitze abschneiden. Nun legt man den Backpapierstreifen auf die Arbeitsplatte und spritzt die Schokolade im wilden Zick-Zack-Muster auf den Streifen. Nun muss man gut aufpassen, bis die Schokolade leicht anzieht, d.h. die Oberfläche der Schokolade wird langsam matt, die Schoki wird langsam fest (ist es aber noch nicht!). In diesem Moment muss man den Streifen um die vorbereitete Torte legen. Die Torte nun in den Kühlschrank, damit die Schokolade vollkommen fest wird. Anschließend kann man das Backpapier vorsichtig abziehen und hat eine wunderschöne Tortenranddekoration.


Und hier kommt das passende Rezept für echte Kaffeeliebhaber:

Cappuccino Torte
(für eine 24er Torte)

Für den Teig
2 Eier
100g Zucker
100ml Pflanzenöl
100ml Milch
150g Mehl
1/2Pck. Backpulver

Für die Füllung
etwa 8-10 Löffelbiskuit
1 starken, frisch gekochten Kaffee

Für die Cappuccino Creme
500ml Sahne
50g lösliches Kaffeepulver (ungesüßt)
4El Puderzucker
2Pck. Sahnefest
Für die Dekoration
Schokolade
Schokoladenröllchen (z.B. diese*)

Für den Teig Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd Milch, Öl und die Mehlmischung unter die Eiermasse heben. Den Teig in eine 24er Springform* gießen und bei 180°C etwa 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Den Teig anschließend vollkommen auskühlen lassen.

Für die Cappuccino Creme die Sahne mit dem Puderzucker und den Sahnefest steif schlagen. Das Kaffeepulver (falls es körnig sein sollte vorher fein mahlen) unterheben. 

Nun den Tortenboden auf einen Teller legen und mit einem Tortenring* umstellen. Die Hälfte der Cappuccino Creme auf dem Boden verteilen. Die Löffelbiskuits in dem frisch gekochtem Kaffee gut tränken und auf der Creme verteilen. Die Löffelbiskuits mit der restlichen Creme bedecken und mindestens 4h im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend den Tortenring entfernen und die Torte dekorieren.
 

So eine Torte macht natürlich auf jeder Kaffeetafel etwas her. In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 2. Februar 2016

{Frisch aus der Eismaschine} Buttermilch Gelato

Am Sonntag habe ich euch das Kochbuch "Schwesterherz"* vorgestellt (Buchvorstellung HIER*). In der Buchvorstellung habe ich euch ja bereits von dem köstlichen Buttermilcheis berichtet. Wie versprochen stelle ich euch das passende Rezept heute vor.

Das tolle an dem Eis ist, dass es unglaublich cremig ist und durch die Zitrone und die Buttermilch eine richtig frische Note bekommt. Ich kann mir vorstellen, dass das Eis besonders im Sommer ein tolle Erfrischung ist. Außerdem ist es selbst nach mehreren Wochen im Tiefkühler noch wunderbar cremig. Das ist nicht bei jedem Eis der Fall und hängt stark vom Rezept ab. 


Die Konsistenz der Eiscreme hängt aber nicht nur vom Rezept ab, sondern auch von der Zubereitungsart. In einer richtigen Eismaschine (also mit Kompressor) erzielt man einfach die besten Ergebnisse. Ich benutze die Eismaschine Gusto von Unold*. Den Testbericht zur Eismaschine findet ihr HIER

Ich habe die Maschine jetzt schon seit mehr als einem Jahr im Einsatz und habe damit schon viele verschiedene Eissorten zubereitet und bin bis jetzt immernoch überaus begeistert von diesem Gerät!


Ihr wollt das leckere Rezept? Bekommt ihr!


Buttermilcheiscreme
(für etwa 1l Eis)

250g Sahne
250g Zucker
1El Maissirup oder Glukosesirup
1 Prise Salz
500ml Buttermilch
60ml frisch gepresster Zitronensaft
7 Eigelb

Sahne, Zucker Maissirup und Salz in einem großen Topf mischen und bei mittlerer Hitze zum köcheln bringen. So lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

In der Zwischenzeit Buttermilch mit Zitronensaft in einer hitzebeständigen Schüssel mischen. Die Eigelbe dazugeben und die Mischung schaumig aufschlagen. Nach und nach etwa 250g der heißen Sahne-Mischung in die Buttermilch-Ei-Mischung rühren. Dann diese Mischung in den Topf zur restlichen Sahne-Mischung geben. Bei niedriger Hitze die Mischung im Topf unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Mischung eindickt. Nicht kochen! sonst gerinnt das Eigelb.

Die eingedickte Masse durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und abkühlen lassen. Mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens 6h (am besten über Nacht) kühl stellen. 

Die Masse in einer Eismaschine laut Bedienungsanleitung zu Eis verarbeiten.


Ich habe zum Eis etwas Heidelbeerkompott serviert. Im Sommer kann ich mir frische Erdbeeren als Beilage wunderbar vorstellen!

Lasst euch dieses leckere Eis schmecken!

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Frisch aus der Eismaschine} 
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Sonntag, 31. Januar 2016

{Buchvorstellung} Schwesterherz

Ich liebe die italienische Küche. Wer nicht? Pizza und Pasta stehen bei den meisten Deutschen sehr hoch im Kurs und das aus gutem Grund, denn richtig gutes italienisches Essen ist einfach köstlich. Das Kochbuch "Schwesterherz"* verspricht nicht nur gute italienische Rezepte, Emma Herast und Sarah Krathen behaupten auch, dass es sich hier um die heisseste italienische Küche jenseits von Neapel handelt.  

Schwesterherz - Die heißeste italienische Küche jenseits von Neapel
Emma Hearst/Sarah Krathen


Edition Fackelträger
24,99€
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten

"Appetitanregende Foodfotos, unvergessliche Anekdoten und der Blick hinter die Kulissen zeigen, wie es zwei junge Frauen mit ihren funkelnden Persönlichkeiten und einer mitreißenden Mischung aus Tradition und Innovation geschafft haben, die klassische italienische Küche zu bewahren, aber gleichzeitig in die heutige Zeit zu transportieren. Hausgemachte Pasta, Salate, Fleisch- und Fischgerichte, raffinierte Cocktails und leckere Desserts: Emma Hearst und Sarah Krathen begeistern mit einer außergewöhnlichen Auswahl von mehr als 120 authentisch italienischen Rezepten."

Mehr Infos zum Buch findet ihr HIER*. 

Inhalt

Cocktails

Qualcosina

Un Po Di Pasta

Stasera Abbiamo

Contorni

Dolci & Pani

Eingemachtes & Basics  

Versprochen wird die heißeste Küche Italiens. Das heißt nicht, dass man in diesem Kochbuch besonders viele scharfe Rezepte findet, sondern das die attraktiven Kochbuchautorinnen eine große Rolle in diesem Buch spielen. Das erste, was einem beim Durchblättern dieses Kochbuchs nämlich auffällt, ist, dass die Autorinnen eine große Rolle spielen und oft im Buch zu sehen sind. Ob in Highheels oder knapp begleidet beim mit einem Stück Kanninchen in der Hand. Sex sells. Anscheinend auch in der Kochbuchbranche. 

Muss das sein? Für mich nicht, denn ich interessiere mich eher für die Rezepte. Störend finde ich es nur, wenn man anstatt eines Rezeptbildes ein Bild der Autorinnen neben dem Rezept findet. Ich finde ein Rezeptbild immer wichtiger.


Konzentriert man sich auf die Rezepte, findet man in diesem Buch wirklich schmackhafte, italienische Rezepte. Besonders gefällt mir, dass man nicht das 100. Rezept für Tomatensoße, Lasagne oder Pesto in diesem Buch findet, sondern wirklich mal neue, moderne Rezepte eine Rolle spielen.

Beispielrezepte:

Gefüllte Meatballs mit karamellisierten Zwiebeln und Rucola

Seesaibling mit in Tomatensoße geschmorten grünen Bohnen und Speck mit Senfglasur

Birnen Crostata mit würzigem Karamell-Sirup und kandierten Pistazien

Jakobsmuscheln mit Pastinakenpüree, kandierter Grapefruit und knusprigem Prosciutto

In Cider marinierte Schweinekoteletts mit geräucherter Kirschtomatenvinaigrette, Oliven-Kartoffelpüree und Knoblauch-Chips


Wie man schon an den Beispielrezepten sieht, sind die Rezepte sehr ambitioniert und bestehen häufig aus mehreren, einzelnen Komponenten. Die Rezepte sind also eher nicht für Kochanfänger geeignet. Um z.B. eine Entenkeule zu confieren, sollte man schon etwas geübter in der Küche sein. Nichtsdestotrotz klingen die Rezepte köstlich!

Die Rezepte sind ausführlich beschrieben und werden in den meisten Fällen von einem appetitanregendem Rezeptbild begleitet. Die Zutaten sind teilweise sehr speziell z.B. Apfelholz-Räucherspäne oder scharfe Cacciatorini und daher schwer im Supermarkt zu bekommen. Eine Alternative ist aber häufig angegeben.


Angaben zu Zubereitungszeiten o.ä. sind leider nicht vorhanden, dafür gibt es zu jedem Rezept einen kurzen Einleitungstext indem man wichtige Hinweise zum Rezept findet. 

Am Ende des Buches findet man vorallem nochmal wichtige Grundrezepte z.B. Hühnerbrühe, Demi-Glace von Kalb oder Aioli.


Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist modern, aber trotzdem sehr übersichtlich gestaltet.
 Testrezepte

Zwei Rezepte habe ich bereits zur Probe nachgemacht.


Das erste Testrezept war das Mandel-Spritzgebäck von Seite 203

Wie man schon auf dem Bild sieht, ist das Rezept total gefloppt, denn wie Spritzgebäck sieht das nun wirklich nicht aus. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und vor dem Backen sahen die Kekse auch aus wie Spitzgebäck. Die Mitte der Kekse habe ich mit etwas Marmelade gefüllt. Beim Backen lief dann alles auf dem Blech außeinander und geblieben sind mir dünne Teigfladen. Schade! Ob es an mir oder dem Rezept lag, weiß ich nicht. Was auffällt ist aber, dass der Mehlanteil gegenüber dem hohen Butter und Eianteil sehr niedrig ist.


Das zweite Testrezept war das Buttermilchgelato von Seite 207

Dieses Rezept wiederum gelang mir sehr gut. Obwohl ich keine Buttermilch mag, schmeckt auch mir das Eis sehr gut. Durch die Buttermilch und den Zitronensaft schmeckt das Eis sehr erfrischend, obwohl es ein Sahneeis ist. Auch nach ein paar Wochen im Tiefkühler ist das Eis noch schön cremig. Top Rezept!







Fazit

So unterschiedlich wie die Testrezepte gelungen sind, so hin- und hergerissen bin ich auch bei diesem Kochbuch. Die Rezepte finde ich kreativ und neu und machen Lust auf mehr. Leider sind die Rezepte sehr aufwendig und die Autorinnen mir etwas zu präsent (zu Lasten der Rezeptfotos). Ein wirliches Urteil kann ich nicht fällen. Schaut es euch einfach selber mal an. Ich werde weitere Rezepte testen und berichten.

Was haltet ihr von diesem ungewöhnlichen italienischen Kochbuch?

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)  

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Hinweis: Das Buch wurde mir vom Fackelträger Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.  

Freitag, 29. Januar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Süßer Spinatkuchen

Diese Woche habe ich euch ja bereits einige Tipps gegeben, wie man mehr Gemüse in den Alltag bringt. HIER habe ich euch dazu ein passendes Kochbuch vorgestellt und HIER ein paar einfache Alltagstipps gegeben. 

Heute zeige ich euch, wie man auch in den leckeren Kuchen zum Kaffeetrinken etwas Gemüse schmuggeln kann. Dazu habe ich euch ein Rezept für einen süßen Spinatkuchen mitgebracht. Süßer Spinatkuchen? Ja genau. Klingt erstmal komisch, schmeckt aber sehr lecker. 


Ich habe diesen Kuchen das erste Mal bei einer Freundin vor vielen Jahren gegessen. Man muss sich etwas überwinden einen Bissen zu probieren, weil man sich Spinat im Kuchen einfach nicht vorstellen kann. Der Kuchen schmeckt aber wirklich super lecker, weil der enthaltene Rahmspinat keinen großen Eigengeschmack im Kuchen entwickelt.

Süßer Spinatkuchen
(für ein Blech)

Für den Teig
4 Eier
450g Zucker
250ml Pflanzenöl (z.B. aus Raps)
390g Mehl
1Pck. Backpulver
450g TK Rahmspinat
150g gemahlene Mandeln

Für den Belag
400ml Sahne
400g Schmand
4El Zucker

Für den Teig die Eier und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Öl unter die Eiermasse rühren. Den aufgetauten Spinat und die gemahlenen Mandeln unterheben und gut verrühren.

Ein Blech (etwa 30cmx40cm) einfetten und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Bei 170°C etwa 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Den Kuchen auskühlen lassen.

Für den Belag die Sahne steif schlagen. Schmand und Zucker unterheben. Die Masse gleichmäßig auf dem ausgekühlten Spinatkuchen verteilen und servieren.


Der Kuchen enthält nicht nur gesundes Gemüse, sondern ist auch noch super einfach und schnell zubereitet. Überwindet einfach mal das Kopfkino und probiert es aus!

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Dienstag, 26. Januar 2016

{Feierabendküche} Mehr Gemüse im Alltag

Am Sonntag habe ich euch ja bereits das Buch "Hauptsache Gemüse"* vorgestellt. In dem Buch spielt das Gemüse die Hauptrolle und glaubt man den Ernährungswissenschaftlern, dass sollte Gemüse allgemein in unserer Ernährung die Hauptrolle spielen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich schaffe selten am Tag die empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse. Manche Tage erwische ich mich sogar und habe nicht ein Stück Gemüse gegessen.

Doch das soll sich ändern und daher achte ich in letzter Zeit mehr darauf, dass sich mehr Gemüse auf unserem Speiseplan wiederfindet. Schon durch kleine Tricks kann man den Speiseplan aufpeppen.

Tipps für mehr Gemüse im Alltag:

1. Um mehr Gemüse zu essen, muss erstmal auch Gemüse zu Hause sein. Logisch. Deshalb sollte man schon beim Einkaufen ordentlich zulangen und frisches Gemüse oder TK Gemüse einkaufen. 

2. Frisches Gemüse z.B. Paprika, Cherrytomaten, Kohlrabi, Möhren, etc. schneide ich einmal in der Woche klein und lege es in eine Dose in den Kühlschrank. Diese Gemüsesnacks wandern dann in unsere Brotdosen oder beim Abendbrot in unseren Mund.

3. Man sollte zu jedem Essen eine Gemüsebeilage oder einen Gemüsebestandteil einplanen. Gibt es dann trotzdem mal eine Lasagne, dann einfach einen Salat dazu machen.

4. Ab und zu mal ein Smoothie (ich bevorzuge Grüne Smoothies mit frischem Babyspinat) zum Frühstück anstelle eines Brötchens. Dazu bereite ich mir regelmäßig Smoothie Pakete zu, die ich einfriere. Wie das geht, habe ich HIER schonmal gezeigt. 

5. Gemüse in gemüselose Speisen schmuggeln. 

Zu Punkt Nr. 5 gibts heute eine Idee von mir. Man kann ganz einfach Gemüse in herkömmliche Speisen schmuggeln. Bei Bolognesesoße z.B. ist es eigentlich ein Qualitätsmangel, wenn zu viel Möhrenstücke und zu wenig Fleisch enthalten ist. Trotzdem kann man einfach extra viele Möhrenstücke in die Soße werfen. Den Unterschied schmeckt man kaum und schon ist eine Portion Gemüse drin.

In eine Lasagne kann man auch mal eine Lage mit dünn geschnittener Zucchini auslegen und in einen Gulasch kann auch eine Ladung Pilze mit rein. Auf die Pizza kommt noch eine Portion Rucola nach dem Backen drauf und auf das Pausenbrot einfach ein Blatt Salat. So schmuggelt man auf einfachste Weise Gemüse in den Alltag.


Genauso kann man aus einem normalen Beilagenreis ganz einfach einen Gemüsereis machen. Ich koche Reis ausschließlich in meinem Reiskocher von Solis*. Bevor ich das Gerät hatte, gab es bei uns kaum Reis, weil er mir einfach nicht so doll schmeckte. Aber mit dem Reiskocher wird der Reis perfekt und aromatisch und das ohne einen Finger zu rühren. Eine geniale Erfindung und perfekt für die Feierabendküche, da der Reis ganz von allein gart und man ihn nicht (wie im Topf) bewachen muss.

Um nun einen Gemüsereis herzustellen, befülle ich meinen Reiskocher wie immer mit Reis, Wasser und etwas Salz. Zusätzlich gebe ich eine Packung TK Buttergemüse (ohne die enthaltene Butter) hinein. Fertig. Der Reiskocher gart nun den Reis und das Gemüse gleich mit. Wenn der Reis fertig ist, gebe ich die Kräuterbutter aus der Packung Buttergemüse hinzu und mische alles kräftig durch. Fertig ist der Gemüsereis.


Ich habe das auch schon mit einer Mischung aus TK Bohnen und TK Erbsen gemacht. Schmeckt auch super.

Fällt es euch manchmal auch schwer genug Gemüse zu essen? Wie bringt ihr Gemüse in euren Alltag?

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

{Feierabendküche}

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Sonntag, 24. Januar 2016

{Buchvorstellung} Hauptsache es gibt Gemüse

Das Gemüse gesund ist, weiß glaube ich jeder. Wer sich gesund ernähren will, sollte auf seinem Teller also stehts eine große Portion Gemüse haben, anstatt das abwechslungsreiche, leckere Gemüse zu einer Beilage zu degradieren. Das hat sich auch Jean-Francois Mallet mit seinem Buch "Hauptsache Gemüse"* aus dem Matthaes Verlag gedacht. Bei ihm ist nämlich das Gemüse der Star auf dem Teller und Fleisch, Sättigungsbeilagen und Co. nur schmückendes Beiwerk. Wie das aussieht, zeige ich euch heute.


Hauptsache Gemüse: Abwechslungsreiche Rezepte mit und ohne Fleisch
Jean-François Mallet


Matthaes Verlag
39,90€
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten

"In diesem Buch steht das Gemüse im Mittelpunkt und wird nicht als dekorative Beilage von Fleisch oder Fisch auf den Tellerrand verbannt. Das Gemüse bekommt dank klassischer und kreativer Rezepte einen zentralen Platz in der Küche. Die Jahreszeiten und somit der natürliche Rhythmus der Früchte werden berücksichtigt, sodass sich ihr Geschmackspotential voll entfalten kann."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

 Inhalt

Einleitung

Frühjahr

Sommer

Herbst

Winter

Kräuter

Der ausgebildete Koch und leidenschaftliche Fotograf zeigt in seinem Buch, dass Gemüse es Wert ist, der Mittelpunkt auf dem Teller zu sein. Das Buch ist nach Jahreszeiten unterteilt, was bei einem Kochbuch zum Thema Gemüse mehr als Sinn macht, denn so wird die saisonale Küche unterstützt. 


Das Buch ist optisch eine Wucht und bringt vorallem auch einiges auf die Waage. Das großformatige Buch ist sehr hochwertig mit mattem Papier und Fadenbindung ausgestattet.

Insgesamt 80 Rezepte werden vorgestellt und mit tollen Fotografien päsentiert, die Lust machen die Gerichte gleich nachzukochen. 

Viele Gemüsesorten und Geschichten über Menschen, die sie mit Leidenschaft anbauen werden ausgiebig vorgestellt. Zusätzlich teilen die Gemüseexperten ihr Wissen und Know-how rund um das Gemüse.


Die einzelnen Rezeptseiten sind übersichtlich und klar gestaltet. Genaue Angaben zur Menge und zur Zubereitungszeit sind vorhanden. Die Zutaten zu den einzelnen Rezepten sind problemlos im Supermarkt erhältlich. Das Buch ist also gut für den Alltag geeignet.

Beispielrezepte:

Auberginencurry mit frischem Koriander

Ratatouille mit Rosmarin und weichem Ei
Erbsencreme mit Bohnenkraut
Chicorée im Schinkenmantel
Gedämpfte Safran-Gemüsepfanne
Kirschtomatensalat mit frischen Trauben und Estragon
Kartoffelauflauf mit Sahne
Wurzelgemüse aus dem Backofen mit Joghurtsauce
Rosenkohl mit Fleischklößchen
Rigatoni mit Romanesco, Radicchio und Walnüssen
 

Testrezepte



Mein erstes Testrezept war der Apfelrotkohl aus dem Ofen. Die Zubereitungsart kannte ich bisher noch nicht. Es hat sich gelohnt das Rezept auszuprobieren, denn es war sehr lecker. 

Ich habe den Rotkohl allerdings nicht wie im Buch in Vierteln gelassen, sondern klein geraspelt. Dazu gab es bei uns eine Entenkeule und Klöße.









Mein zweites Testrezept war das Gefüllte Gemüse. Ich habe ausschließlich Paprika zum füllen verwendet. 

Gefüllt wurde mit einer Fleischmasse. Auch dieses Rezept hat mich überzeugt und war sehr lecker.










Das dritte Testrezept waren der Rosenkohl mit Hackbällchen. Zum Rosenkohl gab es eine Soße aus Joghurt und Kurkuma. Zubereitet wurde alles im Backofen. 

Das Rezept war super einfach umzusetzen. Die Kombination aus Rosenkohl, Hack, Joghurt und Kurkuma fand ich ungewöhnlich, aber schmeckt wirklich lecker. Ein tolles Rezept!






Fazit

Die Idee des Buches und auch die Umsetzung ist wunderbar. Das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck und lädt zum Nachkochen ein. Allerdings ist der Preis für rund 80 Rezept hoch. Ob sich diese Investition lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was haltet ihr von diesem Buch?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

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Freitag, 22. Januar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Zupfkuchen mit Mascarpone und Kirschen

Zupfkuchen ist einer meiner absoluten Lieblinge. Den besten Zupfkuchen, den ich je gegessen habe, habe ich allerdings nicht selber gebacken, sondern ein kleiner Bäcker in der Nähe meines Elternhauses. Dieser Zupfkuchen bestand aus einem richtig dunklen, schokoladigen Boden, einer hellen, cremigen Käsekuchenschicht auf der eine Art Kirschkompott war und darauf betteten sich knusprige Schokostreusel. Den Kuchen hat mir meine Mutti immer gekauft, wenn es was zu feiern gab oder ich mal krank war. Köstlich!

Den Bäcker gibt es leider schon lange nicht mehr und seitdem suche ich nach einem passenden Rezept. Bisher habe ich aber nichts vergleichbares gefunden bzw. gegessen. Schade.

Dann bin ich letztens im Internet auf einen Zupfkuchenrezept mit Mascarpone und Kirschen gestoßen, der dem Zupfkuchen aus meiner Kindheit optisch sehr nahe kam. Das Rezept musste ich natürlich ausprobieren. Die Zutaten wurde besorgt und in der Küche zurecht gelegt, der Laptop auf den Tisch gestellt und das Rezept aufgerufen. Und dann? Oh Gott...die Internetseite funktioniert nicht mehr. Das Rezept war plötzlich weg.


Das ist natürlich wirklich blöd, wenn man gerade mit dem Backen loslegen will und dann ist das Rezept weg. Letztendlich habe ich Herr Google nach einer Alternative gefragt und mir aus verschiedenen Rezepten etwas zusammengebastelt. Und das Ergebnis? Schmeckte sehr lecker und die Käsekuchenmasse war schön cremig. ABER so wie in meiner Kindheit schmeckte es nicht. Die Suche geht also weiter.

Zupfkuchen mit Mascarpone und Kirschen
(für eine 26er Form)

Für den Schokoladenteig
 100g weiche Butter
1 Ei
100g Zucker
250g Mehl
1/2Pck. Backpulver
3El gutes Kakaopulver (z.B. von Valrhona*) 

Für die Käsekuchenmasse
500g Mascarpone
500g Quark
2 Eier
100g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1Pck. Puddingpulver

Für die Streusel
100g Zucker
100g Butter
100g Mehl
3El Kakao 

Für das Kirschkompott
300g TK Kirschen
1El Stärke
3El Zucker

Für den Teig die Butter cremig schlagen, mit dem Ei und Zucker zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Mehl mit dem Backpulver vermengen, unterheben, alles zu einem formbaren Teig kneten. Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Füllung Eier, Zucker, Vanillemark und Puddingpulver verrühren. Quark und Mascarpone portionsweise unterheben.

Für die Schokostreusel Zucker, Butter, Mehl und Kakao miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. 

Für das Kirschkompott die TK Kirschen mit etwas Wasser und dem Zucker in einem Topf aufkochen. Die Stärke in etwas Wasser auflösen und zu den Kirschen geben. Die Stärke zügig unterrühren und so lange köcheln lassen, bis die Kirschen angedickt sind. Zum Abkühlen zur Seite stellen.

Eine Springform (ca. 26 cm)* einfetten. Mit dem Kuchenteig den Boden und den Rand bedecken. Die Käsekuchenmasse darauf verteilen und im Backofen etwa 40 Minuten backen. Anschließend den Teig für die Schokostreusel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streuseln und ebenfalls bei 180°C etwa 15 Minuten backen, bis knusprige Streusel entstanden sind. Den Kuchen und die Streusel abkühlen lassen.

Das Kirschkompott auf dem Kuchen verteilen und mit den Schokostreuseln bestreuen.


Mit diesem Rezept wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens 


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