Freitag, 29. April 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Buttermilchwaffeln

Das Sonntagsfrühstück wird bei uns immer ausgiebig zelebriert. Frisch gepresster Orangensaft, heißer Kaffee, selbstgemachte Pancakes oder Croissants gehören da einfach dazu. Seit ich mein tolles KitchenAid Artisan Waffeleisen* besitze, gibt es aber auch öfter mal frische Waffeln zum Frühstück. Der Waffelteig ist schnell zubereitet und da man gleich zwei Waffeln parallel backen kann, dauert das Waffelbacken keine 10 Minuten.

Während mein Liebster den Kaffee vorbereitet und den Tisch deckt, habe ich die Waffeln gebacken. 


Ich probiere gerne neue Waffelrezepte aus. Diesmal habe ich mich für ein paar Buttermilchwaffeln entschieden. Dank der Buttermilch werden die Waffeln richtig schön luftig und schmecken schon Pur unwiederstehlich. 

Ich esse die frisch gebackenen Waffeln gerne mit Ahornsirup* oder mit etwas selbstgemachtem Apfelmus (Rezept HIER). Mein Liebster bestreicht sie gerne mit Nutella oder Marmelade. So kann man den Sonntag wunderbar starten.


Ihr wollt auch solche leckeren Waffeln zum Frühstück? Dann kommt hier das einfache Rezept:

Buttermilchwaffeln 
(für 4 große Waffeln)

125g weiche Butter
90g Zucker
Salz
4 Eier
250g Mehl
2Tl Backpulver
20g Vanillepuddingpulver
250ml Buttermilch

Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Eiermasse rühren, bis ein cremiger Teig entstanden ist.

Das Waffeleisen vorheizen und für eine Waffel 1/4 des Teiges auf die Backfläche geben. Das KitchenAid Waffeleisen muss nicht vorher gefettet werden. Die Waffeln etwa 4 Minuten backen.

Hinweis: Die Mengenangaben und Backzeiten beziehen sich auf das KitchenAid Waffeleisen. Backt man den Teig in einem herkömmlichen Waffeleisen erhält man etwa 6- 8 Waffeln (je nach Größe des Waffeleisens) und muss diese jeweils etwa 2-3 Minuten backen.


Wäre das nicht mal was für euer nächste Sonntagsfrühstück? Lasst es euch schmecken!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:  

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 26. April 2016

Ein leckeres Essen für Gäste

Ich habe unglaublich gerne Freunde zu Gast bei mir. Schon Tage vorher wälze ich meine Kochbücher und überlege, womit ich meine Gäste verwöhnen könnte.Wenn ich dann ein Hauptgericht gefunden habe, suche ich passend dazu noch ein Dessert und eine Vorspeise und erst, wenn alles perfekt zusammen passt, bin ich zufrieden.

Neulich hatte ich mal wieder liebe Freunde bei mir und im Buch "Jamies Wohlfühlküche" von Jamie Oliver* bin ich auf ein Rezept für Ossobuco alla Milanese gestoßen. Es handelt sich hierbei um ein Schmorgericht aus Kalbsbeinscheiben, dass mit Safranrisotto und einer Gremolata serviert wird. Das Gericht lässt sich wunderbar für Gäste vorbereiten. Lediglich das Risotto sollte man frisch kochen.


Ich habe anstatt der Kalbsbeinscheiben (weil die ohne Vorbestellung beim Metzger schwer zu bekommen sind) einfach Rinderbeinscheiben genommen und passend dazu Rinderfond für die Sauce. 

Das Ossobuco habe ich schon Vormittags zubereitet und Abends einfach nochmal aufgewärmt. Bei einem Schmorgericht hat man da überhaupt keine Qualitätseinbußen zu erwarten.

Ossobuco alla Milanese 
(für 6 Portionen)

6 Ossobuco (Kalbsbeinscheiben)
Muskatnuss
Mehl
2Tl Butter
Olivenöl
2 Zwiebeln
2 kleine Karotten
2 Knoblauchzehen
Stück Sellerie
Stängel frischer Rosmarin
200ml Rotwein
1El Tomatenmark
1l Brühe (Kalbsfond)

Für das Risotto
etwa 1l Hühnerbrühe
1 Zwiebel
2Tl Butter 
Prise Safran*
400g Risotto Reis
200ml Weißwein
80g Parmesan
Olivenöl

Für die Gremolata 
2 Knoblauchzehen
1 Bund frische Petersilie
1 Zitrone  

Für das Ossobuco das Fleisch waschen und gut trocken tupfen. Anschließend mit Salz/Pfeffer und Muskatnuss würzen und in Mehl wenden. Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch in kleine Würfel schneiden. 

Butter und Olivenöl in einem Gusseisenbräter erhitzen und die Kalbsbeinscheiben von beiden Seiten scharf anbraten. Das Fleisch entnehmen und das Wurzelgemüse in den Bräter geben und es mit dem Knoblauch anrösten. Das Tomatenmark dazugeben und mitrösten. Nun das Gemüse mit Rotwein ablöschen und einköcheln lassen. Anschließend die Kalbsbeinscheiben wieder in den Topf geben, den Rosmarin dazugeben und alles mit der Brühe auffüllen. Das Ossobuco bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze für 2-3h köcheln lassen, bis das Fleisch so zart ist, dass es fast vom Knochen fällt. Die Soße vor dem Servieren mit einem Stabmixer fein pürieren und abschmecken.

Für die Gremolata den Knoblauch und die Petersilie sehr fein hacken und mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft mischen. 

Für das Risotto die Zwiebel putzen und fein würfeln. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Den Risottoreis und den Safran dazugeben und ebenfalls glasig anschwitzen. Die Brühe erhitzen. Den Reis mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Nun nach und nach etwas Brühe angießen und einkochen lassen, bis der Reis bissfest gegaart ist und ein cremiges Risotto entstanden ist. Zum Schluss die Butter und den Parmesan unterrühren und mit Salz abschmecken.

Das Risotto mit dem Ossobuco und etwas Gremolata servieren. 


Schmorgerichte bereite ich grundsätzlich nur in Gusseisentöpfen bzw. Brätern zu, denn die Hitzeverteilung in diesen Töpfen ist einfach um einiges besser. Das Fleisch wird so optimal langsam gegaart und man braucht nur wenig Energie. Für das Ossobuco habe ich meinen großen Gourmet Profitopf von Le Creuset* verwendet. Durch das lange Schmoren entsteht dann auch eine wunderbare Soße. Sowas bekommt man in einem Edelstahltopf einfach nicht hin.

Das Ossobuco war unglaublich lecker und ich finde es toll auch mal eine Beinscheibe als etwas "Besonderes" zuzubereiten und nicht immer nur Filet und Co., denn auch diese Fleischteile sollte man verwenden! 

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

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Sonntag, 24. April 2016

{Gewinnspiel} Morphy Richards feiert mit mir den 1000. Beitrag

Mittlerweile besteht mein Blog "Ich bin dann mal kurz in der Küche" seit über 5 Jahren und in dieser Zeit habe ich zahlreiche Rezepte veröffentlicht, Bücher vorgestellt, von neuen Food-Trends berichtet und euch meine Motivtorten gezeigt. Nach über 5 Jahren kann ich heute ein ganz besonderes Jubiläum feiern: den 1000. Beitrag.

Dieser Beitrag heute ist der 1000. den ich veröffentliche. Wahnsinn, oder? Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Wörter ich in den letzten 999 Beiträgen getippt habe und vor allem wie viel Zeit ich gebraucht habe, um all diese Beiträge zu schreiben.
Das muss natürlich ordentlich gefeiert werden. Während ich hier die Korken knallen lasse, habe ich für euch ein kleines Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Morphy Richards* organisiert.

Morphy Richards? Morphy Richards* ist in England einer der führenden Hersteller für elektrischer Küchen- und Haushaltsgeräte. Das Unternehmen steht insbesondere für neue Technologien mit innovativen Design. Bei uns hier in Deutschland ist das Unternehmen noch nicht so bekannt, aber das wird sich in Zukunft sicher ändern.

Morphy Richards hat praktische und hochwertige Küchengeräte im Programm, wie z.B. die Total Control Faltküchenmaschine


Diese kompakte Küchenmaschine unterstützt euch nicht nur bei den alltäglichen Rührarbeiten in der Küche, sondern lässt sich nach dem Gebrauch auch wunderbar zusammenklappen und in einer mitgelieferten weißen Box verstauen, sodass man nicht viel Platz für die Maschine braucht. Perfekt!

Neben der passenden Aufbewahrungsbox gibt es zur Küchenmaschine noch eine Edelstahlschüssel, die 3,5 Liter umfasst, einen Teigschaber und drei Rühraufsätze: Knethaken, Rührstäbe und Schneebesen dazu.  


Diese Küchenmaschine ist nicht nur unglaublich praktisch, sondern dank ihres schlichten, modernen Designs und der tollen Edelstahlschüssel auch ein echter Hingucker in der Küche. Perfekt für kleine Hobbybäcker!

Gewinnspiel
 
Anlässlich des 1000. Beitrags verlose ich gemeinsam mit Morphy Richards eine Total Control Faltküchenmaschine. Mit etwas Glück steht dieses Schätzchen also bald in eurer Küche.


Um die Küchenmaschine zu gewinnen, hinterlasst einfach bis zum nächsten Sonntag, den 01.05.2016 16:00 Uhr unter diesem Beitrag ein Kommentar und verratet mir, welcher von meinen 1000 Beiträgen euch am besten gefallen hat und wovon es in Zukunft noch mehr geben sollte?
Teilnahmebedingungen:

* Gewinne werden ausschließlich innerhalb Deutschlands versendet

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

* Teilnahmeberechtigt sind Personen ab dem 18. Lebensjahr.

* Der Gewinn wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann daher nicht bar ausgezahlt werden

* Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt 


Mit diesem Gewinnspiel wünsche euch einen wunderbaren Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-) 

Hinweis: Der Gewinn wurde mir für dieses Gewinnspiel kostenlos von Morphy Richards zur Verfügung gestellt. 
*Kooperation

Freitag, 22. April 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Beeren-Schmand-Kuchen

Bis zur Beerensaison dauert es leider noch ein Weilchen, aber ich träume schon von frischen Himbeeren, Heidelbeeren und Co. Es gibt nichts besseres im Sommer als ein paar von den süßen Beerchen direkt vom Strauch zu naschen, wenn sie von der Sonne noch ganz warm sind.

Tiefkühlkost sei Dank muss ich aber nicht mehr so lange auf meine Beeren warten und kann schon jetzt einen leckeren Beeren-Schmand-Kuchen genießen. Tiefkühlobst ist wirklich eine wunderbare Alternative zu frischen Früchten, da es direkt nach der Ernte schockgefrostet wird und somit sie somit auch nach dem Auftauen eine gute Qualität aufweisen und sie vor allem noch "gut in Form" sind. Auf Obst aus Konserven oder Gläsern greife ich eher nicht zurück, da dieses häufig erhitzt wurde und man dann eigentlich nur noch Beerenbrei hat.


Mein heutiger Beeren-Schmand-Kuchen ist ein Blechkuchen, der aus einem Zitronenrührteig, einer Schmandcremeschicht und einem Beerentopping besteht. Dieser Kuchen macht Lust auf den Sommer. 

Ich habe den Kuchen in einer glutenfreien Variante gebacken. Dazu habe ich die Weizenmehlmenge einfach durch die gleiche Menge glutenfreien Universalmehls von Schär* ersetzt. Außerdem sollte man beim Backpulver, der Speisestärke sowie beim Tortenguss darauf achten, dass es sich um eine glutenfreie Variante handelt.

 Beeren-Schmand-Kuchen

Für den Boden
250g Butter
1Pck. Vanillezucker
170g Zucker
4 Eier
200g Weizenmehl (alternativ glutenfreies Mehl)
1 Pck. Backpulver
Abrieb einer Bio-Zitrone

Für den Belag
1 Vanilleschote
2 Eier
30g Speisestärke
500ml Milch + 4El
3–4 EL Zucker
400g Schmand
2 Eigelb

800g Beeren (TK, aufgetaut oder frisch)
2Pck. Tortenguss, rot
3EL Zucker
250ml Kirschsaft

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. TK-Beeren auftauen und abtropfen lassen (frische Beeren waschen). 

Für den Teig Butter mit Zucker und Vanille schaumig schlagen. Eier nach und nach hinzufügen. Mehl mit Backpulver mischen und darauf sieben. Alles kurz verrühren und den Zitronenabrieb unterheben. Anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Blech füllen. Etwa 15 Minuten backen, bis die Oberfläche golbgelb ist. 

Für den Belag in der Zwischenzeit den Pudding kochen. Dazu die Milch mit dem Zucker und der aufgeschnittenen Vanilleschote erhitzen. Die 2 Eier mit den 4El Milch und der Speisestärke verrühren. Sobald die Milch kocht, vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und unter Rühren die Stärkemischung einrühren. Nun zurück auf den Herd stellen und bei niedriger Hitze so lange rühren, bis der Pudding eindickt. Den Pudding anschließend etwas abkühlen lassen. Schmand und Eigelb unterheben und auf dem Kuchenboden verteilen und weitere 15 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen.

Den Tortenguss mit dem Zucker in einem Topf vermischen. Mit 250ml Saft und 250ml Wasser verrühren und zum Kochen bringen. Eine Minute abkühlen lassen. Die Beeren auf dem abgekühltem Kuchen verteilen und dann Esslöffelweise den Tortenguss auf dem Kuchen verteilen. Vor dem Servieren mindestens 2 – 3 Stunden kalt stellen.


Serviert habe ich den Kuchen auf meinem neuen, wunderschönen Magic Grip Wildblumen Service von Kahla*. Mit diesem Geschirr kann man seinen Kuchen stilvoll genießen. Vom richtigen Porzellan schmeckt der Kuchen einfach noch viel besser, was meint ihr?

Zum Beeren-Schmand-Kuchen passt ein Klecks frisch geschlagene Sahne.

Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
  
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Donnerstag, 21. April 2016

{Drinks&Co.} Erfrischende Limo

In meine Küche ist vor Kurzem ein neues, tolles Küchengadget eingezogen: ein Soda Siphon von iSi*. Der Soda Siphon macht aus einfachem Leitungswasser mit Hilfe einer Sodakapsel* prickelndes Sodawasser, welches sich wunderbar eignet um Cocktails oder Longdrinks aufzuspritzen. Doch der Soda Siphon stellt nicht nur prickelndes Sodawasser her, sondern sieht dank der Edelstahlflasche auch noch äußerst stylisch in der Küche aus. Seine Longdrinks mit diesem Gerät aufzugießen hat definitiv Stil.

Man kann mit dem Soda Siphon natürlich nicht nur Sodawasser herstellen, sondern jede beliebige Flüssigkeit zum blubbern bringen. So lässt sich auch z.B. ein Fruchtsaft in einen prickelnden Genuss verwandeln.


Ich habe den Soda Siphon natürlich bereits auf Herz und Nieren getestet und bin begeistert von der super einfachen Handhabung, der hochwertigen Verarbeitung und dem Sodaergebnis. Wer bereits einen Sahnebereiter von iSi besitzt, weiß sofort, wie das Gerät funktioniert, da es sich im Prinzip um die gleiche Technik handeln.

Der Sommer kann kommen und die nächsten, prickelnden Cocktailabende sind gesichert!


Langsam wird es immer wärmer draußen und es wird Zeit für kühle Drinks und erfrischende Limonaden. Ich habe aus diesem Grund heute eine erfrischende Zitronengras Limonade für euch mitgebracht. Man kocht zunächst aus Wasser, Zucker und frischem Zitronengras einen leckeren Sirup, denn man später mit Zitronenscheiben, Eis und Sodawasser in eine leckere Limo verwandelt.

Zitronengras Limonade

Für den Sirup
1l Wasser
300g Zucker
3-4 Zitronengrasstangen 

Für die Limonade
frische Zitronenscheiben
Eiswürfel
Sodawasser

Für den Sirup Wasser und Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Die äußeren Blätter der Zitronengrasstangen entfernen und etwas vom "holzigen" Boden sowie ggf. von den abgetrockneten Spitzen abschneiden. Mit einem Mörser oder einem Messerrücken auf das Zitronengras einschlagen (hier kann man ein paar Aggressionen los werden), um die Aromen zu befreien. Das Zitronengras in das Zuckerwasser geben und kurz mit aufkochen. Wenn der Zucker gelöst ist, den Sirup vom Herd ziehen und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag das Zitronengras entfernen.

Für die Limonade 1/3 Zitronengrassirup und 2/3 Sodawasser in eine Karaffe geben. Mit Eiswürfeln und frischen Zitronenscheiben servieren.

In der Emsa Karaffe* mit integriertem Kühlelement bleibt die Limo doppelt so lange kühl. Ich nutze die Karaffe immer wieder gerne.


Die Limonade kann man super abwandeln. Man kann z.B. in den Sirup auch noch ein Stück Ingwer geben, so wird er noch etwas "würziger". In die Limonade kann man nach belieben auch noch ein paar Stängel frische Minze geben, so wird sie noch erfrischender. 

Ich werde euch demnächst noch weitere Sommerdrinks und Cocktailrezepte mit dem Soda Siphon von iSi vorstellen. Bis dahin könnt ihr ja mal auf der Internetseite von iSi* stöbern, denn dort findet man super viele tolle Rezepte.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch noch eine sonnige Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

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Dienstag, 19. April 2016

{Einkochen} Enchilada Füllung

Eines unserer Lieblingsgerichte sind Enchiladas. Das sind überbackene und gefüllte Tortilla-Fladen. Diesen mexikanischen Klassiker gibt es in zig Varianten, z.B. mit einer Gemüsefüllung, einer würzigen Hack-Bohnen-Füllung oder einer Hähnchenfüllung. Ich bereite sie immer mit einer Hähnchenfüllung zu.

Da die Füllung keine Milchprodukte oder Stärke enthält (darf beim Einkochen nicht enthalten sein), ist mir die Idee gekommen, dass man die Füllung auch wunderbar einkochen könnte, denn dann sind die Enchiladas noch viel schneller zubereitet.


Das Rezept reicht für 2 Portionen, also etwa 2 große Einkochgläser. Damit kann man zwei Portionen überbackene Enchiladas (etwa 3-4 gefüllte Teigfladen für 2 Personen) zubereiten. Es bietet sich natürlich an gleich mehrere Gläser einzukochen.

Um nun Enchiladas zuzubereiten muss man nur noch 3-4 Weizentortillas mit der Enchilada Füllung füllen, zuklappen und in eine Auflaufform legen. Die Fladen mit etwas Creme Fraiche bestreichen und mit Reibekäse bestreuen. Im Ofen bei 200°C etwa 25 Minuten goldbraun überbacken. Schneller gehts einfach nicht!

Enchilada Füllung
(für 2 Portionen)
 
400g Hähnchenbrust
2El Olivenöl
2 Paprika, gelb und grün (in Würfel geschnitten)
1 gehackte Zwiebel 
1 gehackte Knoblauchzehe
 500g pürierte Tomaten
Salz/Pfeffer
Paprikapulver
1Tl brauner Zucker
etwas Chili

Die Hähnchenbrust klein schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Die gehackten Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben. Paprika und die Tomaten hinzufügen und etwas einkochen lassen. Mit Salz/Pfeffer, Paprika, Zucker und Chili würzen.

Einkochen
Nun vorbereitete (sterilisiert) Einkochgläser mit der Echilada Füllung befüllen. Die Gläser nicht ganz voll machen, da sich die Füllung beim Einkochen noch ausdehnt. Den Rand der Gläser ggf. mit Zewa nochmals sauber machen und die Gläser gut verschließen.  

Die Gläser in den Weck Einkochautomat WAT15 mit Zeitschaltuhr* stellen. Sie dürfen eng beieinander stehen und man darf sie auch stapeln, ABER sie dürfen sich untereinander nicht berühren und die Außenwand des Automaten nicht berühren. Nun Wasser (in der gleichen Temperatur wie das Einkochgut hat) einfüllen, bis die oberste Gläserschicht zu 3/4 im Wasser steht. Den Deckel auflegen und die Soljanka bei 100°C (Weck Automat Einstellung Kochen) für 120 Minuten einkochen. Die Zeitschaltuhr beginnt erst zu laufen, wenn die richtige Einkochtemperatur erreicht ist.  

Anschließend stellt sich das Gerät automatisch ab und man kann die Gläser mit einer Zange entnehmen. Ich schlage die Gläser dann dick in Handtücher ein, denn sie sollten ganz langsam auskühlen. Ungekühlt ist die Enchilada Füllung nun eigentlich 6-12 Monate haltbar (vorausgesetzt man hat sauber gearbeitet). 


Die Enchilada Füllung ist wandelbar. Ihr könnt auch nur Gemüse verwenden oder anderes Gemüse, z.B. Kidney Bohnen, Tomaten, etc. mit zur Füllung geben oder sie eben mit einer anderen Fleischsorte zubereiten. 

Meine Gläser beschrifte ich übrigens mit so einem Edding Lackmaker*. Den bekommt man gut auch wieder mit einem Spülschwamm ab und kann sie erneut beschriften.
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Ich bin dann mal kurz einkochen ;-)

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Sonntag, 17. April 2016

{Buchvorstellung} Italienische Dessertträume

Wenn ich für Gäste koche, koche ich am liebsten Italienisch. In der italienischen Küche findet man nämlich sowohl tolle Vorspeisen, leckere Hauptgerichte, als auch traumhafte Desserts UND fast jeder mag die italienische Küche. Um traumhafte Desserts und andere süße Leckereien aus Italien geht es im Buch "Dolci Italiani - Süße Verführungen auf italienisch"*, welches ich euch heute mal genauer vorstellen möchte.

Dolci Italiani - Süße Verführungen auf italienisch
Cettina Vicenzino 


Edition Fackelträger
19,99€
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten

"Fruchtiges Obst und knackige Haselnüsse, cremige Schokolade, süße Sahne und ein Schuss feinster Likör in Italien sind Dolci weniger ein Nachtisch als vielmehr ein Begleiter kultureller Ereignisse und Feste. Manch eine Entstehungsgeschichte ist allerdings alles andere als süß, sogar beinahe gruselig. Dieses Buch erzählt von Legenden und Erfindern, von Regionen, die sich streiten, von wem welche Dolci erfunden wurden und natürlich von den süßen Kreationen selbst. Ob Südtiroler Apfelstrudel, Zabaione, Baci di Perugia oder Tiramisù und Cantuccini Italiens Dolci werden jedes süße Verlangen stillen!" 

Mehr Infos zum Buch HIER*. 

Inhalt

Norden

Zentrum

Süden

Inseln

Weltstar Dolci

Festtags Dolci

Das Buch ist nach den verschiedenen, italienischen Regionen unterteilt. Jedes Kapitel beginnt mit einer ausführlichen Beschreibung der jeweiligen Region. Hier werden auch besondere Lebensmittel aus der Region vorgestellt (z.B. Piemonteser Haselnüsse), die später auch in den Rezepten eine Verwendung finden.

Durch diese kurzen Einführungen bekommt man nicht nur Lust auf süße Desserts, sondern auch auf eine Italienreise.
 

Anschließend folgen die köstlichsten Rezepte der jeweiligen Region. Dabei entdeckt man viele italienischen Klassiker, wie Tiramisu, Amarettini, Zabaione, Panna Cotta wieder. Aber auch unbekanntere Kreationen, die bei uns eher nicht so bekannt sind, wie z.B. die Cassata Siciliana oder Cannoli findet man in diesem Buch.


Es gibt aber nicht nur jede Menge Original-Rezepte sondern auch noch amüsante Legenden zu den Desserts. Es wird sich sehr oft gestritten, wer welche Spezialität denn nun erfunden hat oder aus welcher Region sie ursprünglich stammt. Die Entstehungsgeschichte sind spannend und absolut lesenswert!


Jedes Rezept wird von einem passenden, appetitlichen Bild begleitet. Die meisten Zutaten bekommt man problemlos in einem gut sortierten Supermarkt, da die italienische Küche bei uns sehr verbreitet ist und Mascarpone oder Ricotta eigentlich schon zum Standardsortiment eines jeden Lebensmittelladens gehören.


Alle Rezepte sind übersichtlich gestaltet und ausführlich beschrieben. Jedes Rezept wird, wie bereits beschrieben, durch eine kleine Entstehungsgeschichte begleitet. Den einzelnen Zubereitungsschritten kann man gut folgen.
 
Fazit

Ihr liebt die italienische Küche und könnt vor allem den Desserts beim Italiener nie wiederstehen? Dann solltet ihr dringend in dieses schöne Buch einen Blick werfen. Das einzige, was ich an diesem Buch wirklich bemängeln muss, ist das Cover, denn das wird dem Buch irgendwie so gar nicht gerecht und lädt mich nicht dazu ein das Buch aufzuschlagen. Ich habe es trotzdem aufgeschlagen und wurde überrascht. 

Was haltet ihr von diesem Buch? 

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende! 

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-) 

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Hinweis: Das Buch wurde mir vom Fackelträger Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Freitag, 15. April 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Crème Brûlée Tarte

Crème Brûlée ist meiner Meinung nach eine der Königinnen der Desserts. Die zarte Vanillecreme wird mit einer knusprigen Karamellschicht veredelt, sodass jeder sofort schwach wird.

Zu Deutsch bedeutet Crème Brûlée übrigens "gebrannte Creme", denn der Klassiker zeichnet sich durch durch die zarte Karamellkruste aus, die durch das Flambieren von braunem Zucker mit einem Gasbrenner* entsteht.

Ich habe euch heute allerdings kein Dessert mitgebracht, sondern eine Tarte - eine Crème Brûlée Tarte. Nun kann man den Dessertklassiker also endlich auch als Kuchen genießen.


Das Rezept für die Crème Brûlée Tarte habe ich von Christian Hümbs aus dem Buch "Richtig gut backen"*, welches ich euch HIER bereits vorgestellt habe. Ich habe das Rezept allerdings abgewandelt. 

Christian Hümbs verwendet für seine Tarte einen Mürbeteig, ich habe sie aber mit einem Blätterteig gemacht. Den Blätterteig habe ich selber zubereitet. Das Rezept findet ihr HIER.

 Crème Brûlée Tarte

 1 Portion Blätterteig, rund (gekauft oder selbstgemacht)

500g Sahne
100ml Milch
80g Zucker
Mark von 2 Vanilleschoten
8 Eigelb

brauner Zucker zum Karamellisieren

Für die Creme die Sahne mit der Milch, dem Zucker und dem Vanillemark in einem Topf aufkochen lassen. Inzwischen die Eigelbe in einer Schüssel gut mit einem Schneebesen verquirlen. Die kochende Sahne-Milch-Mischung unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen zu den Eigelben gießen.

Eine 24er Tarteform* mit dem Blätterteig auskleiden. Die Eiercreme auf den Blätterteig geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze in der Mitte des Backofens etwa 80 Minuten backen, bis die Creme gestockt ist. Dazu auch schon Zwischendurch an der Form rütteln und überprüfen, ob die Creme fest ist oder noch flüssig. Sollte die Tarte zu dunkel werden, dann mit einem Blatt Alufolie abdecken. Die Tarte anschließend aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. 

Kurz vor dem Servieren etwas braunen Zucker als dünne Schicht auf die Tarte streuen und mit einem Gasbrenner* goldbraun karamellisieren.


Die Tarte schmeckt unglaublich gut. Der knusprige Blätterteig, die zarte Vanillecreme und die knackige Karamellkruste bilden eine perfekte Symbiose, die euch verzücken wird. Und wie ihr am Rezept seht, ist die Zubereitung gar nicht so schwer, also probiert es aus und genießt die Tarte! Dazu passen übrigens frische Früchte, z.B. Orangenfilets oder Beeren am besten.

Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
  
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Dienstag, 12. April 2016

{Feierabendküche} Sauer macht lustig

Ich bin ja ein großer Freund der italienischen Küche. Viele leckere Zutaten verbinden sich schnell zu einem köstlichen Gericht. So ist das auch bei Risotto. Risotto ist ein cremiges Reisgericht, dass durch Brühe, Butter und Parmesan einen tollen Geschmack bekommt. Zusätzlich kann man es mit vielen verschiedenen Zutaten aromatisieren.

Viele trauen sich nicht recht an ein Risotto, weil sie denken, dass das unglaublich schwer ist. Ist es gar nicht! Probiert es aus. Mir ist Risotto bis jetzt immer gelungen und ich finde es auch gar nicht schwer. Man muss eben nur dabei bleiben und regelmäßig rühren und Flüssigkeit nachgießen. Nebenbei kann man aber auch gut andere Komponenten des Essens zubereiten, sodass das Risotto doch gar nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt.


Ich habe euch heute ein Zitronenrisotto mitgebracht, welches durch Zitronenabrieb und -saft ein wunderbares Aroma erhält und dadurch super zu einem frisch gebratenem Stück Lachsfilet passt. Während das Risotto blubbert, kann man in Ruhe den Fisch zubereiten und so ist alles nach einer halben Stunde auf dem Tisch.

Zitronenrisotto
 
Olivenöl
2 Scharlotten
250g Risotto-Reis
Abrieb einer Bio Zitrone
Saft einer halben Zitrone
100ml Weißwein
500ml Gemüsebrühe
frische Petersilie
30g Butter
Salz, Pfeffer
Handvoll frisch geriebener Parmesan 

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und bei niedriger Temperatur warm halten. Die Petersilie waschen und fein hacken. Die Scharlotten schälen und fein hacken.

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risotto-Reis zugeben und kurz mit anschmoren. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen. Die Hitze auf mittlere Temperatur reduzieren. Sobald der Weißwein verkocht ist, mit etwas Brühe aufgießen und dabei ständig umrühren, bis die Brühe verkocht ist. Zitronenabrieb und -saft hinzufügen. Nun wieder etwas Brühe aufgießen und weiterrühren. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Risotto-Reis gar (also weich) ist. Das dauert etwa 20-25 Minuten.
Nun die Butter unterrühren und schmelzen lassen. Die Petersilie, den frisch geriebenen Parmesan und mit Salz und Pfeffer (ggf. noch etwas Zitronensaft) abschmecken.
 
Dazu serviere ich frisch gebratenen Lachs.
 

Risotto bereite ich übrigens am Liebsten in meiner Le Creuset Sauté Pfanne* zu, da sie optimal die Hitze an das Risotto abgiebt und man in ihr das Reisgericht wunderbar rühren kann. Durch die tolle Anti-Haft-Beschichtung bleibt der Reis nicht kleben.
 
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Feierabendküche}
 
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