Ich habe mich diesmal dafür entschieden, den Hefezopf etwas aufzupeppen. Himbeeren und Pistazien verleihen dem Hefezopf einen fruchtig-nussigen Geschmack. So ein prächtiger Hefezopf ist auch ein tolles Gastgeschenk, falls ihr zum Frühstück oder zu einem Brunch eingelanden seid. Aber natürlich kann man den Hefezopf auch allein genießen.
Himbeer-Pistazien-Hefezopf
300ml Milch
100g Zucker
80g Butter
20g Öl
2 Eier
1/2 Würfel Hefe
700g Mehl
Prise Salz
3Tl Pistazienmark
(alternativ 3Tl gemahlene Pistazien)
12 Tk Himbeeren
etwas gehackte Pistazien zum bestreuen
Den halben Würfel Hefe und Zucker abmessen und in eine Schüssel geben.
Die Butter und die Milch lauwarm erwärmen.
In der Zwischenzeit das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit dem Salz mischen.
Zur Butter-Zucker-Milch-Hefemischung ein(!) Ei unterrühren.
Die Mischung zum Mehl geben und das ganze zu einem Teig verarbeiten. Den Hefeteig mit einem Geschirrtuch abgedeckt, etwa 1h an einem warmen Ort gehen lassen.
Wenn der Teig gegangen ist, knetet man ihn nochmal durch. Ein Drittel der Teigmenge abteilen und das Pistazienmark unterkneten. Aus dem Hefeteig nun 3 Stränge formen (2 Stränge Natur, 1 Strang mit Pistazie) und diese zu einem Zopf flechten. Dabei die tiefgefrorenen Himbeeren mit einflechten.
Dann den Zopf auf ein Backblech legen und mit dem zweiten Ei bestreichen. Nach belieben den Zopf mit gehackten Pistazien bestreuen.
Der Zopf muss nun bei 50°C etwa 30 Minuten im Ofen aufgehen. Danach den Ofen auf 200°C hochdrehen und ihn etwa 20 Minuten fertig backen.
Viele berichten mir oft, dass sie häufig Probleme mit Hefeteigen haben, da sie nicht aufgehen, oder wieder zusammenfallen. Wichtig bei Hefeteig ist, dass die Hefe wirklich frisch ist und das die Milch, in der die Hefe aufgelöst wird, nie zu warm ist. Denn Wärme tötet die Hefezellen.
Man sollte auch darauf achten, dass der Hefeteig es immer schön warm ist und nicht an einem kalten Ort steht. Auch die restlichen Zutaten sollten nicht zu kalt sein.
Außerdem sollte man auch darauf achten, dass die Hefe nie in direkten Kontakt mit Salz kommt. Das Salz lieber zum Schluss mit dem Mehl unterkneten.
Ihr seht, man muss einiges beachten, wenn man einen Hefeteig zubereitet. Doch wenn ihr euch Zeit nehmt und liebevoll mit eurem Hefeteig umgeht, dann wird er euch mit einem köstlichen Geschmack belohnen.
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
sieht auch mal wieder köstlich aus =)
AntwortenLöschenIch liebe Hefezopf!
AntwortenLöschenNina